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Noch eine Powerpoint-Falle

Es gibt viele Fehler, die man bei der Nutzung von Powerpoint bei einem Vortrag machen kann. Einer ist dieser hier: Zu meinen, ein Satz Folien sei schon ein Vortrag.

Immer wieder machen sich Vortragsredner große Mühe bei der Erstellung eines Powerpoint-Vortrages. Aber das Problem steckt schon im Begriff: Es gibt gar keinen Powerpoint-Vortrag. Oder anders: Powerpoint ist noch lange kein Vortrag. Es unterstützt Sie allenfalls bei Ihrem Vortrag.

Redner zeigen gerne ihre Powerpoint-Folien und reden dazu ein wenig. Das heißt, im Grunde genommen hangeln sie sich von einer Folie zur nächsten und hoffen darauf, dass ihnen beim Anklicken schon irgendwie wieder einfallen wird, was sie mit dieser Folie eigentlich gemeint haben und was sie dazu erzählen wollten.

Das kann ja gelegentlich sogar klappen. Aber in der großen Mehrzahl der Fälle geht das schief. Und schon nach wenigen Minuten beginnt ein solcher „Vortrag" die Zuhörer massiv zu nerven.

Das heißt: Wenn Sie einen Vortrag halten sollen, dann müssen Sie sich überlegen, was Sie sagen wollen. Und dann müssen Sie sich überlegen, wie Powerpoint Ihnen dabei helfen kann. Und dann erarbeiten Sie einen Vortrag. Und am Ende halten Sie ihn. Als Vortrag. Nicht als Powerpoint-Gestammel.

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