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Muss ich selbst für Fotos sorgen?

Natürlich kann der Zeitungsjournalist auch selber fotografieren oder er hat sogar in den etwas größeren Redaktionen einen eigenen Fotografen dabei. Aber wenn Sie ohnehin nur eine Pressemitteilung verschicken, wird sich die Redaktion kaum die Mühe machen, ihrerseits auch noch für ein Foto zu sorgen. Das müssen Sie selber tun. Und das lohnt sich.

Die Zeitungsleser wollen nicht nur etwas lesen, die wollen auch etwas sehen. Sie kennen das selber: Nicht umsonst gibt es auf der oberen Hälfte der ersten Zeitungsseite nicht nur die dickste Überschrift, die Sie als Leser einfangen soll, sondern direkt darunter oder daneben gibt es auch das beste Foto. Und auch das soll Sie einfangen.

Wenn Sie also zu einer Pressemitteilung eine Fotoidee haben, mit der Sie Ihr Anliegen untermauern können, so sollten Sie die auch umsetzen und das entsprechende Foto beilegen.

Das kann zur Not das Foto vom neuen Chef oder vom neuen Vorsitzenden sein. Das sollte allerdings besser das Foto vom neuen Chef oder Vorsitzenden sein, der nicht nur blöd in die Kamera grinst, sondern gerade etwas tut. Jemandem die Hand schüttelt, einen wichtigen Gegenstand berührt oder mit den Kollegen auf den neuen Posten anstößt.

Im Bild muss etwas passieren, dann erst wird es wirklich attraktiv.

Und auch wenn man in praktisch jeder Ausgabe jeder Lokalzeitung Fotos von ganzen Menschengruppen findet, die munter in die Kamera grinsen und sich in der Bildunterzeile als Vorsitzender, Geschäftsführer, Schriftführer, Kassenwart und Kreisjugendbehelfsschriftkassenvorsitzendenwart herausstellen, sind diese Fotos im Grunde Mist. Die sind abgedroschen, die interessieren außer die Abgebildeten niemand und sie bringen Ihnen auch keine Leser für Ihre Pressemitteilung.

Deswegen: Ein Foto ist wichtig. Und es will gut überlegt sein.

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