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19.11.2018

Urlaubspleiten

Nein, es geht hier nicht um meinen verregneten Urlaub in Wales. Es geht um die verhagelten Urlaubsreisen von Prominenten. Die können sich mit dem falschen Urlaubsort nämlich in der Öffentlichkeit eine Menge Ärger einhandeln.

Erst der deutsche Bundespräsident und dann die amerkanische First Lady. Beide brauchten ein wenig Erholung. Beiden ist das zu gönnen. Aber beide kriegten trotzdem eine Menge Kritik zu hören und zu lesen.

Bundespräsident Christian Wulff ist nur nach Mallorca geflogen. Allerdings nicht an den Ballermann, sondern in eines der exklusivsten und schicksten Anwesen der Insel überhaupt. Eines obendrein, dass dem sehr umstrittenen Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer gehört. Ja, der Bundespräsident hat Miete gezahlt. Aber er hat sich trotzdem mit diesem Urlaub keinen Gefallen getan. Das hat die öffentliche Diskussion gezeigt.

Michelle Obama hat das mit ihrem Kurzurlaub in Marbella noch getoppt. Während daheim die Stimmung für ihren Mann im Weißen Haus immer schlechter wird, hat sie ihm mit dem Trip nach Schnöselhausen noch weiteren Ärger eingebracht.

Was lernen wir daraus? Es gibt Leute, die sind immer im Einsatz. Auch im Privatleben. Und die müssen bei jeder Handlung immer auch die mögliche Wirkung beachten. Müssten die eigentlich wissen. Tun sie aber offenbar nicht.

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