22.06.2018

Und raus bist Du!

George Clooney spielt in den dem hoch gelobten Film „Up in the air“ einen Outplacement-Berater. Zu Deutsch: Einen Kündigungsberater. Einen, der die Drecksarbeit macht, wenn es an Rauschmisse geht. In der Süddeutschen Zeitung gibt es heute dazu ein Interview mit einer Frau, die das nicht im Film macht, sondern im richtigen Leben.

Mir fällt es ja schon schwer, mir vorzustellen, dass es so einen Beruf überhaupt gibt. Aber, wenn man ein wenig länger drüber nachdenkt, ist es vielleicht ja gar nicht so falsch, auch bei der Kündigung Profis einzusetzen. Jedenfalls dann, wenn die es nicht nur dem Unternehmen möglichst einfach machen sollen, sondern wirklich auch demjenigen, der seine Arbeit verliert.

Und man glaubt ja gar nicht, woran man dabei alles denken muss. In der SZ etwa erklärt die Kündigungsberaterin Elke Schmidt, dass zum Beispiel Kündigungen möglichst nicht am Freitag ausgesprochen werden sollen, weil dann das ganze leere Wochenende folgt. Der ideale Kündigungstag sei der Dienstag.

Schon komisch, was alles zu professioneller Kommunikation gehört.

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