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19.11.2018

Die Google-Kirche

Franz-Josef Overbeck ist der Ruhrbischof. Und er ist Jahrgang 1964. Das heißt, er ist mit dem Computer aufgewachsen. Und heute hat er in der FAZ erzählt, dass er von Zeit zu Zeit gerne auch das macht, was viele von uns inzwischen machen, er googelt seinen eigenen Namen. Und nicht nur das.

Der Mann kommuniziert auch per Mail und sogar per SMS. Und er denkt darüber nach, dass auch Kirche heutzutage anders kommunizieren muss als in der Vergangenheit. Deswegen twittert das Ruhrbistum inzwischen. Und das Kölner Erzbistum hat eine Art katholisches Youtube ins Netz gestellt. Die Plattform medien-tube.

Ruhrbischof Overbeck spricht in seinem Interview davon, dass Kommunikation vom Wortsinn her mit „communio" zu tun hat, also mit Gemeinschaft. Und genau daran will er offenbar teilhaben. Schon in wenigen Wochen will er auch bloggen. Das könnte spannend werden. Vor allem die Reaktionen. Schließlich hat Overbeck gerade erst bei Anne Will in der ARD für ziemlichen Ärger gesorgt, als er mit dem Alten Testament gegen Homosexualität argumentiert hat.

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