15.10.2017

Zukunftswerkstatt in Haan

Alle arbeiten an der Zukunft. Oft ist das nicht einfach. Dabei kann es richtig Spaß machen, gemeinsam über die Zukunft nachzudenken. Ich tue das nicht nur in landes- und bundesweiten Veranstaltungen. Ich mache das auch vor der eigenen Haustür. Gemeinsam mit meiner Frau Barbara Dannhäuser habe ich drei große Zukunftswerkstätten für die katholische Kirchengemeinde Chrysantus und Daria (doch, die heißt wirklich so) konzipiert und moderiert. Jetzt hat das vorläufige Finale stattgefunden.

Bestandsaufnahme

In der ersten Zukunftswerkstatt ging es zunächst einmal um eine Bestandsaufnahme: Wo stehen wir? Worauf sind wir stolz? Wo sehen wir Probleme? Keine Frage, die Zukunft der katholischen Gemeinden wird schwierig. Aber sie wird nur gelingen, wenn wir uns rechtzeitig Gedanken darüber machen, was wir vor Ort können und wo wir besser werden müssen.

Visionen

In der zweiten Zukunftswerkstatt ging es dann darum, gemeinsam Visionen zu entwickeln. Wo wollen wir 2025 stehen? Und was sind dabei unsere zentralen Arbeitsbereiche? Schnell zeigte sich, dass es dabei zentral um spirituelle, um kulturelle und um soziale Fragen gehen muss. Die wurden konkretisiert. Und an denen wurde gearbeitet.

Maßnahmen

In der dritten Runde schließlich wurden aus den Visionen konkrete Maßnahmen entwickelt. Am Ende des insgesamt einjähriges Prozesses haben sich sieben Arbeitsgruppen gebildet, die Ideen in die Realität umsetzen wollen. Von einer neuen Willkommenskultur über Maßnahmen zu besseren Wertschätzung bis hin zur Organisation eines Konzerts mit Geflüchteten. 

 

Sicher war das auch für mich keine Standardmoderation. Umso mehr Spaß hat sie gemacht. Und viele neue Menschen habe ich dabei auch kennengelernt. Ja, das war ehrenamtliche Arbeit. Ist doch wohl klar.

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