19.10.2017

Innovationsmotor Chemie

Die Chemische Industrie ist vor allem durch Großunternehmen geprägt. Wie sehr aber auch hier junge, dynamische Start-Ups eine Rolle spielen, das stand im Mittelpunkt dieser Tagung des Verbandes der Chemischen Industrie in Düsseldorf. Mit dabei auch der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart.

Gründercheck NRW

Welche Rahmenbedingungen brauchen Gründer für ihre Unternehmen? Und taugt das, was es bisher an Unterstützung gibt, auch tatsächlich in der Praxis? Vor allem aber: Wie können wir junge Wissenschaftlicher ermutigen, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen? Genau das ist offenbar in einer Branche nicht ganz einfach, in der Hochschulabsolventen mit guten Angeboten aus Großkonzernen rechnen können. Wie sehr sich das Risiko aber lohnen kann, den anderen Weg zu gehen, das machten erfolgreiche Gründer in der Diskussionen mit Wirtschaftsminister Pinkwart deutlich.

Viele Wege in die Selbstständigkeit

Es gibt nicht den einen Standard-Weg in die Selbstständigkeit. Ein Unternehmer etwa erläuterte, wie er ein Patent für Wundkleber aufgekauft hat. Ein Großunternehmen wollte die Idee nicht weiterverfolgen. Die Patentinhaberin hatte kein Interesse an einem eigenen Unternehmen. Aber ein Doktorant der RWTH Aachen, der wollte. Und er hat aus dem Patent in kurzer Zeit ein erfolgreiches Unternehmen gemacht. Ein Beispiel von vielen, die bei dieser Fachtagung präsentiert wurden. 

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