Was will ich erreichen?

Vorträge haben ein Thema. Und zu dem Thema wird im Idealfall auch eine Menge gesagt. Informationen werden präsentiert. Forschungsstände analysiert. Entwicklungen erläutert. Alles prima. Aber eine Sache wird ganz häufig vergessen: Vorträge haben nicht nur ein Thema. Sie müssen auch ein Ziel haben.

Natürlich kann das Ziel genau das sein: Informationen sollen präsentiert werden. Aber selbst das geschieht ja nicht ohne Sinn und Zweck. Selbst die reine Präsentation von Informationen dient immer auch einem übergeordneten Ziel.

Mitarbeiter sollen auf einen einheitlichen Stand gebracht werden. Außenstehende sollen sehen, was Sie können. Besorgte Mitbürger sollen beruhigt werden. Kollegen sollen zu besserer Arbeit motiviert werden. Konkurrenten sollen in Angst und Schrecken versetzt werden.

Und gelegentlich geht es eben allenfalls am Rande um Informationen. Dann geht es tatsächlich darum, Menschen zu begeistern, Konflikte zu lösen, Auseinandersetzungen zu führen, sich von seiner besten Seite zu zeigen, Misstrauen zu zerstreuen, Unterstützung zu schaffen.

All das aber geht nicht mit einem 08/15-Vortrag. Und es geht schon gar nicht, wenn Sie sich nicht vorab mit der Frage auseinandersetzen, was denn das eigentliche, das übergeordnete Ziel Ihres Vortrags ist. Nur wenn Sie sich darüber Klarheit verschafft haben, können Sie daran anschließend auch einen vernünftigen Vortrag entwickeln und den erfolgreich präsentieren.

Glauben Sie nie „Fakten, Fakten, Fakten und immer an die Zuhörer denken" würde ausreichen. Das tut es nicht.

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