Sie müssen erreichbar sein

Im Idealfall verschicken Sie eine Pressemitteilung. Die Redaktion ist davon begeistert. Und schon am Tag danach finden Sie Ihren Text mehr oder weniger bearbeitet in der Zeitung, im Radio oder im Fernsehen. Aber was ist, wenn die Redaktion eine Rückfrage hat?

Eine Pressemitteilung möglichst unverändert veröffentlicht zu sehen, das ist ein mögliches Ziel. Ein anderes ist aber, die Pressemitteilung zunächst einmal nur zu nutzen, um mit den Journalisten in Kontakt zu treten, um deren Interesse zu wecken.

In beiden Fällen müssen Sie mit einem Anruf rechnen. Mit einem Journalisten, der mehr wissen will, der etwas in Ihrem Text nicht verstanden hat, der womöglich gar einen Gesprächstermin mit Ihnen vereinbaren möchte.

Deswegen gehört unter jede Pressemitteilung ein Ansprechpartner. Und es gehört die Telefonnummer des Ansprechpartners dazu. Nach Möglichkeit übrigens die Handynummer. Und jetzt das Allerwichtigste: Sie müssen dann bitteschön auch tatsächlich erreichbar sein. Kaum ein Journalist wird Ihnen den ganzen Tag hinterher telefonieren. Jedenfalls dann nicht, wenn es um eine einfache Pressemitteilung geht.

Dann verliert er schnell das Interesse. Und am Tag danach kann es schon zu spät sein. Auch deswegen, weil dann möglicherweise die Konkurrenz Ihre Geschichte ohne Nachfragen gebracht hat. Damit ist die Sache für den, der gerne mehr gewusst hätte und der für Sie womöglich der interessantere Gesprächspartner gewesen wäre, allerdings meistens erledigt. Wenn die Konkurrenz etwas hatte, dann zieht man nicht nach. Das könnte ja wirken, als hätte man abgeschrieben.

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