Mikrofone

Die meisten Menschen bilden sich ein, über eine durchdringende Stimme zu verfügen. Aber schon bei mehr als 20 Zuhörern im Saal gibt es oft akustische Probleme. Tatsächlich empfiehlt es sich, bei einem Vortrag nach Möglichkeit ein Mikrofon zu benutzen. Aber welches?

Am Rednerpult haben Sie in der Regel ein fest installiertes Mikrofon. Das allerdings sollten Sie gleich zu Beginn auf Ihre Körpergröße ausrichten. Noch bevor Sie auch nur den ersten Satz sprechen. Alle späteren Griffe ans Mikrofon führen nur zu hässlichen Nebengeräuschen.

Außerdem, so banal das klingt: Ein Mikrofon ist dazu da, dort hinein zu sprechen. Immer wieder aber sprechen Vortragsredner meterweit daran vorbei, weil Sie sich einbilden, das Mikrofon würde Ihre Stimme schon irgendwie einfangen. Und: Wenn Sie für Powerpoint-Präsentationen keinen Kontrollmonitor vor sich haben und sich deswegen immer mal wieder zur Leinwand hinter sich umdrehen müssen, dann achten Sie in diesem Moment darauf, dass Sie sich nicht vom Mikrofon wegdrehen und dabei einfach weiter reden.

Wollen Sie sich frei auf der Bühne bewegen, so gibt es drei Mikrofon-Möglichkeiten.

Sehr praktisch ist ein drahtloses Hand-Mikrofon. Da können Sie auch den Abstand zum Mund selbst kontrollieren und so sicherstellen, dass Sie jederzeit verstanden werden. Wollen Sie aber Unterlagen in den Händen halten, so ist ein Hand-Mikrofon natürlich eher hinderlich.

Ein Krawatten-Mikrofon (das natürlich nicht nur an der Krawatte befestigt werden kann) erscheint praktisch, hat aber zwei gravierende Nachteile. Gerade wenn Sie sich damit auf der Bühne bewegen, verrutscht es häufig. Das führt dazu, dass Sie dann nicht mehr zu verstehen sind. Außerdem wird mit einem solchen Mikrofon natürlich nicht nur Ihr Vortrag verstärkt, sondern etwa auch ein Husten und Niesen von Ihnen.

Das gilt auch für die ansonsten sehr brauchbaren Headsets. Die werden an einem Bügel hinter den Ohren befestigt. Auch die sollten Sie besser nicht nutzen, wenn Sie erkältet sind oder zu Raucherhusten neigen. Außerdem sollten Sie wissen, dass solche Headsets häufig eher schmerzhaft hinter den Ohren drücken. Bei Brillenträgern natürlich sogar noch ein wenig mehr.

Fazit: Es gibt keine optimale Lösung. Wählen Sie die, die für Sie besonders geeignet ist. Immer vorausgesetzt, Sie haben am Verstanstaltungsort auch tatsächlich eine Wahlfreiheit.

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