Eine Veranstaltung braucht Pausen

Eine Veranstaltung, eine Tagung, ein Kongress bietet in der Regel ein umfassendes Programm. Viele Informationen. Spannende Vorträge. Interessante Diskussionen. Nur Pausen, die gibt es meistens viel zu selten. Und das ist ein Fehler.

Die Aufnahmekapazität von Zuhörern ist begrenzt. Das müssen Sie bei der Planung berücksichtigen. Irgendwann macht sich Unruhe im Saal breit. Und zwar ganz egal, wie spannend es gerade ist.

Und dann wird es Zeit für eine Pause. Für alle Koffeinsüchtigen, für alle Nikotinsüchtigen und für alle urologisch Benachteiligten. Aber für den ganzen Rest auch. Diese Pause muss aber von Anfang an in den Tagesablauf vernünftig eingeplant sein.

Zwei Stunden sind die absolute Maximallänge für einen Veranstaltungsblock. Danach sinkt die Aufmerksamkeit dramatisch. Besser ist erfahrungsgemäß sogar eine Länge von nur 90 Minuten. Danach tut eine Pause gut. Um die Beine zu vertreten. Um das Gehörte sacken zu lassen. Um sich untereinander auszutauschen.

Und auch die Pause selbst sollte nicht zu kurz bemessen sein. Mag schon stimmen, dass für jeden einzelnen Teilnehmer 15 Minuten völlig ausreichen. Aber wenn Sie einen Saal mit Hunderten von Menschen in die Pause entlassen, dann dauert es fünf Minuten, bis die draußen sind und es dauert fünf Minuten, bis die wieder drin sind. Und die fünf Minuten dazwischen reichen eben nicht.

Deswegen planen Sie halbstündige Pausen ein und für die Mittagspause mindestens eine ganze. Nein, das wirkt am Ende nicht so, als hätten Sie keinen ganzen Tag mit Programm füllen können. Das wirkt am Ende so, als ob Profis die Bedürfnisse ihrer Gäste berücksichtigt hätten. Und genau das wollen Sie doch, oder?

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