Aller Anfang ist wichtig

Das kennen Sie selber. Sie sitzen im Saal. Ein Vortragsredner wird angekündigt. Er betritt die Bühne. Geht ans Podium. Zupft seine Krawatte in Position. Klopf einmal vorsichtig mit dem Finger gegen das Mikrofon, um zu testen, ob es auch wirklich funktioniert. Räuspert sich. Nimmt einen Schluck Wasser. Räuspert sich noch einmal. Holt tief Luft. Und hat schon verloren.

Es ist wie im richtigen Leben. Der erste Eindruck ist der wichtigste und häufig zugleich auch der entscheidende. Geht da einer auf die Bühne, der Angst hat? Kommt da einer, der arrogant ist? Steht da einer, der weiß was er will?

Oft genug haben wir uns von einem Redner schon einen Eindruck gemacht, noch bevor der auch nur ein Wort gesagt hat. Und genauso ergeht es Ihnen, wenn Sie der Redner sind. Deswegen achten Sie darauf, wie Sie nach vorne gehen. Packen Sie das Mikrofon nur dann an, wenn der Vorredner einen halben Meter kleiner oder größer war als Sie und Sie es auf Ihre Höhe bringen wollen. Aber selbst das ist bei modernen Mikrofonen in der Regel überflüssig.

Achten Sie darauf, welchen ersten Eindruck Sie machen. Und achten Sie darauf, dass Sie den nicht zerstören, wenn Sie dann zu reden beginnen. Treten Sie zügig nach vorne. Beginnen Sie prompt mit dem Vortrag. Und machen Sie sich immer klar, dass die ersten paar Sätze darüber entscheiden, ob die Zuhörer gebannt auf das sind, was Sie zu sagen haben, oder ob die erst einmal in den „Stand-by-Modus" umschalten. Nichts ist bei einem Vortrag so wichtig, wie der Anfang.

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