Kommunikation in der Öffentlichkeit - Mein Notizbuch

Tagtäglich stehen Menschen, Unternehmen, Organisationen in der Öffentlichkeit. Und dabei sehen sie gut aus. Und dabei sehen sie schlecht aus.

Dafür gibt es Gründe. Gründe, die man analysieren kann. Und Gründe, aus denen man lernen kann. In meinem Notizbuch finden Sie regelmäßig Beobachtungen und Anmerkungen dazu.

Das richtige Rednerpult

Sicher, niemand wünscht sich zu Weihnachten oder zum Geburtstag ein Rednerpult. Und nein, in der Regel haben Sie bei einem Vortrag nicht mehrere Rednerpulte zur Auswahl. Und selbstverständlich gilt immer der Hinweis, dass Sie sich nicht am Red-nerpult festhalten sollten. Und trotzdem habe ich hier mal ein paar Tipps zum richtigen Rednerpult zusammengestellt.

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Nein danke!

Ich bin ein Hellseher. Ich kann für die nächsten 100 Millionen Powerpoint-Vorträge präzise vorhersagen, wie diese Vortrage enden werden. Egal zu welchem Thema. Ich weiß es. Ich kenne den Schluss. Der ist nämlich jedes Mal die Danksagungsfolie. Nein, die ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Und überhaupt ist die nerviger Quatsch.

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Genau!

Heute sage ich es Ihnen mal ganz genau. Denn wenn wir genau hinhören, dann können wir genau eine Sache feststellen. Und das ist diese hier: Das kleine Wörtchen „genau“ wird derzeit in Vorträgen ein bisschen häufig benutzt. Genau das sollten Sie nicht tun.

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Schluss jetzt!

Das hat sich inzwischen rumgesprochen, dass jeder Vortrag, dass jede Präsentation einen möglichst guten Auftakt braucht, einen Einstieg, der die Zuhörer von Beginn an fesselt, der gleich deutlich macht, dass jetzt etwas richtig Wichtiges kommt. Wie gesagt, dass hat sich rumgesprochen. Was sich noch nicht wirklich rumgesprochen hat, das ist dagegen, wie ungemein wichtig auch der Schluss ist.

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Keine Frage(n)

Ein Vortragsredner sollte so nah wie möglich bei seinem Publikum sein. Keine Frage. Aber nicht jedes Mittel ist dazu wirklich geeignet. Gerne zum Beispiel werden Vorträge und Präsentationen mit dem Hinweis begonnen, die Zuhörer könnten selbstverständlich jederzeit unterbrechen, wenn etwas unklar sei. Damit aber ist das Chaos vorprogrammiert.

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Das Powerpoint-Rätsel

Ich kenn das Gesetz nicht. Aber es muss ein solches Gesetz geben. Anders kann ich mir nicht erklären, dass bei mehr als 90 Prozent aller Powerpoint-Präsentationen eine ganz bestimmte Folie zum Einsatz kommt. Eine Folie, zu der jeder Vortragsredner exakt den gleichen Satz sagt. Nämlich diesen hier: „Ich weiß nicht, ob Sie das weiter hinten im Saal jetzt lesen können?!“

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Elefanten

Kommunikation besteht nicht nur aus dem, worüber wir reden. Sie besteht auch aus dem, worüber wir möglichst nicht reden. Gerne auch nicht reden wollen oder sollen. Wenn ich etwa Veranstaltungen moderiere, dann werde ich immer wieder vor bestimmten Themen gewarnt. „Die sollten Sie besser nicht ansprechen!“ Tatsächlich aber sollte man genau diese Themen ansprechen.

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Kurz und knapp

Ja, das hören wir ständig. Nicht so lange reden. Nicht so lange schreiben. Hurtig auf den Punkt kommen. Aber es geht noch um etwas ganz anders. Nämlich darum, zu begreifen, dass es nicht wirklich Sinn macht, hochkomplizierte Sätze zu bauen, wie sie die deutsche Sprache eben möglich macht, ohne aber dabei zu bedenken, dass es für unser Gegenüber häufig kaum zu leisten ist, sich in unseren endlos langen Sätzen nicht zu verirren und darüber nicht den Faden zu verlieren und unsere Botschaft hoffentlich dann doch noch irgendwie mitzukriegen.

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06.01.2016

Zappelphilipp

Jeder gute Tipp ist ein guter Tipp. Häufig ist er aber nur gemeint. Denn ein guter Tipp hat immer wieder auch einen Haken. So wie der, der immer wieder Vortragsrednern gegeben wird: „Lösen Sie sich vom Rednerpult. Bewegen Sie sich frei auf der Bühne.“ Ja, ist ein guter Tipp. Hat aber auch einen Haken.

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10.12.2015

Pssst!!!

Kommunikation heißt: Wir tun etwas. Wir sagen etwas. Wir machen etwas. Wir reagieren auf etwas. Wir stoßen etwas an. Wir formulieren etwas. Wir berichten etwas. Alles richtig. Keine Frage. Aber manchmal ist Schweigen auch nicht schlecht. Und das ist durchaus auch Kommunikation. Und zeigt ebenfalls Wirkung.

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Raumtemperatur

Veranstaltungen jedweder Art brauchen einen, der dafür sorgt, dass sie klappen. Einen Moderator. Der ist für viele, viele Sachen zuständig: Die richtigen Inhalte müssen im Mit-telpunkt stehen. Die Referenten dürfen nicht aus dem Ruder laufen. Die Experten und die Gäste müssen ins Gespräch kommen. Aber für eine Sache ist der Moderator mehr als für jede andere zuständig: Für die Raumtemperatur.

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Gähn

Neulich habe ich einen Kongress moderiert, bei dem ein sogenannter Power-Redner im Einsatz war. Power-Redner sind die, die das Publikum eine Stunde lang schwindelig reden. Und erst in der Pause wird allen klar, dass der Kerl nur heiße Luft verbreitet hat. Und trotzdem gibt es natürlich einen Grund, warum die Zuhörer im ersten Moment auf so einen abfahren.

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23.07.2014

Alle gemeinsam

In jedem Unternehmen mit mehr als einer Handvoll Mitarbeiter gibt es heutzutage jemanden, der sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Um die Medien. Die Leute da draußen. Um die Menschen, die sich hoffentlich auch für das jeweilige Unternehmen interessieren. Mal ist es ein Mitarbeiter. Mal eine ganze Abteilung. Dabei reicht selbst das nicht aus.

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04.07.2014

Üben

Aber sicher, natürlich gibt es Naturtalente. Die müssen nix wirklich lernen. Die haben alles schon immer irgendwie gekonnt. Die wurden als Profis geboren. Ich kenne sogar jemanden, der jemanden kennt, der mit jemandem verwandt sein soll, der mal mit so einem zur Schule gegangen ist. Muss so 1957 gewesen sein. Wir anderen müssen üben, wenn wir was richtig gut machen wollen. Auch und gerade, wenn es um Kommunikation in der Öffentlichkeit geht. Und deswegen überarbeite ich gerade mein Seminarangebot.

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06.05.2014

Experten

In den Medien wimmelt es von Experten. Früher mussten wir Journalisten die suchen. Heutzutage werden die uns meistens angeboten. Experten für jede Problemlage. Vom Klimawandel über die Schuldenkrise bis hin zur Jugendkriminalität. Vom Pflegenotstand über Politikverdrossenheit bis zur Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Es gibt für alles Experten. Aber worin sind die Experten in den Medien nun eigentlich wirklich Experten?

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14.01.2014

Sauber

In der Öffentlichkeitsarbeit geht es immer um Bilder. Darum, eine bildhafte, einprägsame Formulierung zu finden. Oder aber darum, tatsächlich ein Bild zu finden, das einen Sachverhalt oder eine Meinung klar und deutlich und vielleicht ja sogar noch originell darstellt. Eine saubere Lösung eben. So wie die Klobürste, die derzeit kreuz und quer durch Hamburg getragen wird und bundesweit Schlagzeilen macht.

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04.11.2013

Auf den Hund gekommen

Nein, auch ich hab nicht jeden Tag was zu sagen. Auch ich geb gerne mal ein paar Wochen Ruhe. Aber dann werde ich langsam unruhig, weil ich weiß, dass ein Öffentlichkeitsarbeiter (und der bin ich ja) auch in der Öffentlichkeit präsent sein muss. Politiker (und die sind ja auch Öffentlichkeitsarbeiter) wissen das auch. Die meisten allerdings nur vor der Wahl. Und das ist natürlich ein Fehler.

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12.08.2013

Der Lümmel vom letzten Zitat

Da hat Barack Obama in einer Pressekonferenz aber hingelangt. Der russische Präsident Putin habe oft diese lässige Haltung, wie das gelangweilte Kind ganz hinten im Klassenzimmer. Im Klartext: Putin ist der Lümmel von der letzten Bank. Was Obama sonst noch gesagt hat? Keine Ahnung. Heutzutage geht es in der Öffentlichkeit um den einen Satz, der sitzt – oder aber böse daneben geht.

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29.05.2013

Wahlkrampf

Öffentlichkeitsarbeit heißt Öffentlichkeitsarbeit, weil sie denjenigen, der die Öffentlichkeit erreichen will, eben dabei hilft. Insofern sind Politiker geborene Öffentlichkeitsarbeiter. Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Es sei denn natürlich, die Sache wird so schrecklich übertrieben, wie es Peer Steinbrück gerade mit der scheibchenweisen Vorstellung seines sogenannten Kompetenzteams tut. Das ist Krampf. Wahlkrampf.

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07.05.2013

Fensterln

Das mit der Öffentlichkeit ist ja immer wieder ein Problem. Wir sind irgendwie drin. Die Öffentlichkeit ist irgendwie draußen. Wie kommen wir zueinander? Manchmal hilft eine ganze simple Idee. Fensterln.

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