29.03.2010

Von Angesicht zu Angesicht

So ein paar Grundregeln, sollte man jedenfalls meinen, die gelten immer. Die werden sich nicht ändern. Auf die können wir uns verlassen. Auch in Sachen Kommunikation. Zum Beispiel diese hier: Am besten kommuniziert es sich von Angesicht zu Angesicht. Aber selbst das scheint sich zu ändern.

Natürlich gibt es in jeder Kommunikation mehrere Ebenenen. Immer geht es um mehr als das Gesagte. Immer gibt es auch einen Zusammenhang. Eine Beziehungsebene. Emotionale Botschaften. Und all das funktioniert am besten, wenn man sich in die Augen schauen kann. So haben wir das gelernt.

Aber jetzt wächst eine Generation nach, die schon mit 18 oft mehr telefoniert hat als wir Älteren im ganzen Leben. Die chattet und twittert. Der die persönliche Begegnung offenbar gar nicht mehr so wichtig ist.

Die Zeitung „Die Welt" hat jetzt eine Studie über „Gesprächskultur in Deutschalnd" vorgestellt, die das Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt hat. Übrigens im Auftrag von Jacobs-Kaffee und „Bild der Frau".

Und dabei ist herausgekommen, dass zum Beispiel 86 Prozent der 45- bis 59jährigen findet, nur von Angesicht zu Angesicht könne man sich vernünftig unterhalten. Bei den 14- bis 17jährigen sind das nur noch 44 Prozent. 46 Prozent dagegen sagen, auch über das Internet gehe das ganz prima und sehen müsse man sich dazu nicht. Bei den Älteren fanden das ganze 7 Prozent.

Wie das wohl weiter geht?

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