09.01.2010

Die Deutsch-Behörde gegen Behörden-Deutsch

Heute in der Süddeutschen: In Speyer gibt es das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung. Das macht eine Menge. Aber es macht eine Sache, die richtig spannend ist.

Es kümmert sich um Sprache. Und es kümmert sich um Allgemeinverständlichkeit.

Denn das wissen wir alle: Behördensprache ist häufig genug eine Fremdsprache. Noch dazu eine, die Außenstehende nicht erlernen können, weil keine Volkshochschule dafür Kurse anbietet.

Lange Zeit war das den Behörden egal. Aber das hat sich geändert. Seit 2004 ist in Speyer an hunderten von Behördentexten gearbeitet worden. Immer mit dem Ziel, sie zu vereinfachen, sie verständlicher zu machen.

Wenn das schon für Behörden passiert, dann müssen sich Unternehmen und Vereine und Verbände erst recht darum kümmern.

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