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Die Sperrfrist

Idealerweise sollten Sie versuchen, die Medien gleichzeitig zu informieren, um denen bei der Berichterstattung auch gleiche Chancen zu geben. Bei besonders wichtigen Anlässen wird dazu gerne die sogenannte „Sperrfrist“ benutzt. Was ist das und was taugt die?

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Kürze braucht Zeit

Pressemitteilungen sollten so kurz wie möglich sein. Das ist wichtig. Besinnungsaufsätze finden in der Regel nicht den Weg in die Medien. Aber Vorsicht: Leicht kommt es zu dem Fehlschluss, wenn denn die Pressemitteilung so kurz wie möglich sein soll, dann sei die auch in kürzester Zeit geschrieben.

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Sie müssen erreichbar sein

Im Idealfall verschicken Sie eine Pressemitteilung. Die Redaktion ist davon begeistert. Und schon am Tag danach finden Sie Ihren Text mehr oder weniger bearbeitet in der Zeitung, im Radio oder im Fernsehen. Aber was ist, wenn die Redaktion eine Rückfrage hat?

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Wie verschicke ich eine Pressemitteilung?

Früher war das ganz einfach: Die Pressemitteilung wurde geschrieben, dann wurde sie eingetütet, auf den Briefumschlag kam eine Marke und dann wurde sie abgeschickt. Aber ist das wirklich noch zeitgemäß?

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Wie oft sollte ich eine Pressemitteilung herausgeben?

Wer den Kontakt zu Journalisten nicht sucht, wer keine Pressemitteilungen verschickt, der sollte sich auch nicht wundern, wenn er in den Medien nicht vorkommt. Aber genauso falsch ist der Schluss, dass derjenige, der ständig Pressemitteilungen herausgibt, auch tatsächlich ständig in der Öffentlichkeit präsent ist. Wer so arbeitet, der macht nämlich einen großen Fehler.

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Wie gestalte ich den Text meiner Pressemitteilung?

Mit gestalten ist hier Gestaltung im wahrsten Sinne des Wortes gemeint. Die Optik. Der Zeilenabstand. Der Rand. Denn auch dafür gibt es Regeln.

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Was muss ich beim Versand per E-Mail beachten?

E-Mails schreiben wir jeden Tag. In großer Zahl. Also wissen wir, wie das geht. Aber wenn Sie eine Pressemitteilung als E-Mail verschicken, müssen Sie dann womöglich doch ein paar Besonderheiten beachten? Und ob.

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Pressemitteilungen schreibt man in der dritten Person

Ja, Sie wollen etwas mitteilen. Und wenn Sie von sich selber reden, dann sagen Sie „Ich“. So ist das im richtigen Leben. Nicht aber in einer Pressemitteilung. Die schreibt man in der dritten Person. Warum eigentlich?

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Muss ich selbst für Fotos sorgen?

Natürlich kann der Zeitungsjournalist auch selber fotografieren oder er hat sogar in den etwas größeren Redaktionen einen eigenen Fotografen dabei. Aber wenn Sie ohnehin nur eine Pressemitteilung verschicken, wird sich die Redaktion kaum die Mühe machen, ihrerseits auch noch für ein Foto zu sorgen. Das müssen Sie selber tun. Und das lohnt sich.

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Kurze Sätze sind fast immer die besseren Sätze

Wollen Sie mit Ihrer Pressemitteilung möglichst erfolgreich sein, so empfiehlt es sich, die Sätze, die Sie benutzen, und die Sie hoffentlich in Ihrer Organisation vorher umfassend mit den jeweils zuständigen Stellen und Personen abgeklärt haben, sprachlich in eine möglichst verständliche Form zu bringen und dabei zugleich zu berücksichtigen, dass Sätze in der deutschen Sprache in fast beliebiger Länge formuliert werden können, aber deswegen nicht unbedingt auch formuliert werden sollten, weil das letztlich die Verständlichkeit solcher Sätze nachhaltig einzuschränken vermag, was Ihrem Anliegen am Ende sicher nicht gut tun wird, weswegen Sätze eine bestimmte Länge auch in Ihrem ganz eigenen Interesse vielleicht dann doch nicht nicht wirklich überschreiten sollten. Geht’s noch? Oder geht es auch anders?

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Keine Fachausdrücke benutzen

Jeder Beruf hat seine Fachausdrücke. Jede Organisation ihre speziellen Formulierungen. Die müssen Sie kennen, wenn Sie in dem Bereich was werden wollen. Die sind aber verdammt hinderlich, wenn Sie mit anderen Leuten in Kontakt treten wollen. Mit Journalisten zum Beispiel. Wissen Sie übrigens, was ein Schusterjunge ist? Und – äh – ein Hurenkind?

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Journalisten wollen Ihren Vornamen wissen

Keine Frage, die Bundeskanzlerin ist eine Frau. Und trotzdem werden Sie in Berichten von Journalisten praktisch niemals auf die Formulierung „Bundeskanzlerin Frau Merkel“ treffen. Auch nicht auf die Variante „Frau Bundeskanzlerin Merkel.“ Nein, die Bundeskanzlerin ist die Angela. Und deswegen wird sie in den Berichten auch so genannt: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Oder aber im weiteren Verlauf und bei jeder weiteren Nennung „Bundeskanzlerin Merkel.“ Die Frau fällt unter den Tisch.

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In der Kürze liegt die Würze

Sie haben eine Menge zu sagen. Sie haben eine Menge zu berichten. Sie haben eine Menge zu erklären. Und das kann dauern. Aber genau das will der Journalist nicht. Dafür hat er nämlich keine Zeit. Eine siebenseitige Pressemitteilung wird nicht nur nicht komplett gelesen, die wird in der Regel überhaupt nicht gelesen. Aber wie kurz müssen Sie sich fassen?

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Die Überschrift muss den Leser packen

Keine Frage, am Ende setzt der Journalist selbst eine Überschrift über seinen Bericht. Aber zunächst einmal ist der Journalist ja selbst Leser, nämlich der Leser Ihrer Pressemitteilung. Und da ist er Leser wie jeder andere auch. Und er will wie jeder andere Leser auch für Ihre Pressemitteilung, für Ihr Anliegen gewonnen werden.

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Die 6-W-Regel

Jede Pressemitteilung muss ein paar ganz grundlegende Informationen enthalten. Jede. Und dabei geht es nicht nur um das eigentliche Thema der Mitteilung. In Journalistenkreisen heißt das: Es gilt die 6-W-Regel. Was verbirgt sich dahinter?

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Abkürzungen müssen immer erklärt werden

In der Kürze liegt ja angeblich die Würze. Und häufig genug stimmt das. In vielen dieser Tipps rate ich selber dazu. Aber Kürze und Abkürzungen sind zwei paar Schuh. Nicht jeder kennt nämlich jede Abkürzungen. Und Ihre ganz speziellen Abkürzungen, die muss ich schon gar nicht kennen.

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Tipps und Tricks

Hier finden Sie praktische Tipps zu allen wichtigen Bereichen der Arbeit in der Öffentlichkeit und mit der Öffentlichkeit.

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