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Nein danke!

Ich bin ein Hellseher. Ich kann für die nächsten 100 Millionen Powerpoint-Vorträge präzise vorhersagen, wie diese Vortrage enden werden. Egal zu welchem Thema. Ich weiß es. Ich kenne den Schluss. Der ist nämlich jedes Mal die Danksagungsfolie. Nein, die ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Und überhaupt ist die nerviger Quatsch.

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Schluss jetzt!

Das hat sich inzwischen rumgesprochen, dass jeder Vortrag, dass jede Präsentation einen möglichst guten Auftakt braucht, einen Einstieg, der die Zuhörer von Beginn an fesselt, der gleich deutlich macht, dass jetzt etwas richtig Wichtiges kommt. Wie gesagt, dass hat sich rumgesprochen. Was sich noch nicht wirklich rumgesprochen hat, das ist dagegen, wie ungemein wichtig auch der Schluss ist.

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Das Powerpoint-Rätsel

Ich kenn das Gesetz nicht. Aber es muss ein solches Gesetz geben. Anders kann ich mir nicht erklären, dass bei mehr als 90 Prozent aller Powerpoint-Präsentationen eine ganz bestimmte Folie zum Einsatz kommt. Eine Folie, zu der jeder Vortragsredner exakt den gleichen Satz sagt. Nämlich diesen hier: „Ich weiß nicht, ob Sie das weiter hinten im Saal jetzt lesen können?!“

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Elefanten

Kommunikation besteht nicht nur aus dem, worüber wir reden. Sie besteht auch aus dem, worüber wir möglichst nicht reden. Gerne auch nicht reden wollen oder sollen. Wenn ich etwa Veranstaltungen moderiere, dann werde ich immer wieder vor bestimmten Themen gewarnt. „Die sollten Sie besser nicht ansprechen!“ Tatsächlich aber sollte man genau diese Themen ansprechen.

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Kurz und knapp

Ja, das hören wir ständig. Nicht so lange reden. Nicht so lange schreiben. Hurtig auf den Punkt kommen. Aber es geht noch um etwas ganz anders. Nämlich darum, zu begreifen, dass es nicht wirklich Sinn macht, hochkomplizierte Sätze zu bauen, wie sie die deutsche Sprache eben möglich macht, ohne aber dabei zu bedenken, dass es für unser Gegenüber häufig kaum zu leisten ist, sich in unseren endlos langen Sätzen nicht zu verirren und darüber nicht den Faden zu verlieren und unsere Botschaft hoffentlich dann doch noch irgendwie mitzukriegen.

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06.01.2016

Zappelphilipp

Jeder gute Tipp ist ein guter Tipp. Häufig ist er aber nur gemeint. Denn ein guter Tipp hat immer wieder auch einen Haken. So wie der, der immer wieder Vortragsrednern gegeben wird: „Lösen Sie sich vom Rednerpult. Bewegen Sie sich frei auf der Bühne.“ Ja, ist ein guter Tipp. Hat aber auch einen Haken.

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10.12.2015

Pssst!!!

Kommunikation heißt: Wir tun etwas. Wir sagen etwas. Wir machen etwas. Wir reagieren auf etwas. Wir stoßen etwas an. Wir formulieren etwas. Wir berichten etwas. Alles richtig. Keine Frage. Aber manchmal ist Schweigen auch nicht schlecht. Und das ist durchaus auch Kommunikation. Und zeigt ebenfalls Wirkung.

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Raumtemperatur

Veranstaltungen jedweder Art brauchen einen, der dafür sorgt, dass sie klappen. Einen Moderator. Der ist für viele, viele Sachen zuständig: Die richtigen Inhalte müssen im Mit-telpunkt stehen. Die Referenten dürfen nicht aus dem Ruder laufen. Die Experten und die Gäste müssen ins Gespräch kommen. Aber für eine Sache ist der Moderator mehr als für jede andere zuständig: Für die Raumtemperatur.

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04.07.2014

Üben

Aber sicher, natürlich gibt es Naturtalente. Die müssen nix wirklich lernen. Die haben alles schon immer irgendwie gekonnt. Die wurden als Profis geboren. Ich kenne sogar jemanden, der jemanden kennt, der mit jemandem verwandt sein soll, der mal mit so einem zur Schule gegangen ist. Muss so 1957 gewesen sein. Wir anderen müssen üben, wenn wir was richtig gut machen wollen. Auch und gerade, wenn es um Kommunikation in der Öffentlichkeit geht. Und deswegen überarbeite ich gerade mein Seminarangebot.

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06.05.2014

Experten

In den Medien wimmelt es von Experten. Früher mussten wir Journalisten die suchen. Heutzutage werden die uns meistens angeboten. Experten für jede Problemlage. Vom Klimawandel über die Schuldenkrise bis hin zur Jugendkriminalität. Vom Pflegenotstand über Politikverdrossenheit bis zur Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Es gibt für alles Experten. Aber worin sind die Experten in den Medien nun eigentlich wirklich Experten?

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04.11.2013

Auf den Hund gekommen

Nein, auch ich hab nicht jeden Tag was zu sagen. Auch ich geb gerne mal ein paar Wochen Ruhe. Aber dann werde ich langsam unruhig, weil ich weiß, dass ein Öffentlichkeitsarbeiter (und der bin ich ja) auch in der Öffentlichkeit präsent sein muss. Politiker (und die sind ja auch Öffentlichkeitsarbeiter) wissen das auch. Die meisten allerdings nur vor der Wahl. Und das ist natürlich ein Fehler.

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12.08.2013

Der Lümmel vom letzten Zitat

Da hat Barack Obama in einer Pressekonferenz aber hingelangt. Der russische Präsident Putin habe oft diese lässige Haltung, wie das gelangweilte Kind ganz hinten im Klassenzimmer. Im Klartext: Putin ist der Lümmel von der letzten Bank. Was Obama sonst noch gesagt hat? Keine Ahnung. Heutzutage geht es in der Öffentlichkeit um den einen Satz, der sitzt – oder aber böse daneben geht.

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29.05.2013

Wahlkrampf

Öffentlichkeitsarbeit heißt Öffentlichkeitsarbeit, weil sie denjenigen, der die Öffentlichkeit erreichen will, eben dabei hilft. Insofern sind Politiker geborene Öffentlichkeitsarbeiter. Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Es sei denn natürlich, die Sache wird so schrecklich übertrieben, wie es Peer Steinbrück gerade mit der scheibchenweisen Vorstellung seines sogenannten Kompetenzteams tut. Das ist Krampf. Wahlkrampf.

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20.02.2013

Lob der Langeweile

Man muss der Frau nur ins Gesicht sehen und schon möchte man gähnen. Angela Merkel. Nicht nur mit ihrem Blick, erst recht natürlich mit ihrer Politik hat sie ein ganzes Land zum Wegnicken gebracht. Das jedenfalls wird ihr häufig vorgeworfen. Was natürlich Quatsch ist. Denn von Angela Merkel kann jeder lernen, der in der Öffentlichkeit agiert.

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11.01.2013

Klartext

Das wollen wir doch von unseren Politikern: Sie sollen uns endlich die Wahrheit sagen. Sie sollen nicht dauernd um den heißen Brei herumreden. Sie sollen verdammt nochmal endlich Klartext reden. So erklären wir vom Wahlvolk das in jeder Umfrage. Peer Steinbrück muss gerade lernen, dass wir das nicht wirklich so meinen.

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13.12.2012

Papst Twitter I.

Ein Unternehmen muss kommunizieren. Und es muss dabei die ganze Palette der modernen Kommunikationsmöglichkeiten nutzen. Die Katholische Kirche ist (unter anderem) ein Weltkonzern. Klar, dass da auch der Chef Öffentlichkeitsarbeit machen muss. Aber muss er wirklich auch twittern?

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01.11.2012

So ja nun nicht

Das versteht sich von selbst, dass Journalisten Sie und Sie und Sie auch nicht immer glücklich machen. Dazu sind die auch gar nicht da. Nicht einmal bei der CSU. Da könnten Sie sich natürlich jetzt beschweren oder drohen oder maulen. Sollten Sie aber nicht. Denn: Von der CSU lernen heißt, nee, nicht siegen lernen, aber vielleicht ja, Dummheiten verhindern lernen.

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09.10.2012

Eiertanz

Es gibt viele Tänze, die sehen richtig prima aus. Vorausgesetzt natürlich, man kann tanzen. Und dann gibt es einen Tanz, den kann keiner vernünftig tanzen. Den Eiertanz. Bei dem sieht jeder schrecklich aus. Das kann man gerade prima bei Peer Steinbrück beobachten.

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04.09.2012

Niemand ist perfekt

Davon träumt man natürlich in der Öffentlichkeit: In einer schwierigen Situation alles richtig zu machen. Richtig zu entscheiden. Und dann die richtige Entscheidung nach richtig und verständlich und von allen akzeptiert nach draußen zu kommunizieren. Aber es gibt eben Fälle, in denen das ganz offensichtlich nicht geht. Der des 1.FC Köln und seines Spielers Kevin Pezzoni ist so ein Fall.

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23.07.2012

Gut gerüstet

Der Spruch ist alt und altbekannt. Aber er gilt noch immer: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“ Bei Kommunikation denken viele Menschen zunächst einmal an die tausend Worte. Dabei besteht Kommunikation, gerade auch die im öffentlichen Raum, in der öffentlichen Auseinandersetzung aus viel mehr als nur aus Worten. Bei mir in der Nachbarschaft gibt es dafür gerade ein gutes Beispiel.

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30.05.2012

Abgeräumt

Das ist bekanntlich der klassische Satz der Kommunikationswissenschaften und er stammt von Paul Watzlawick. Dieser hier: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Genau daran musste ich die Tage bei einem längeren Hotelaufenthalt denken. Da gab es nämlich gute und schlechte Beispiele für Kommunikation mit der Kundschaft.

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04.05.2012

Keine Idee

Gerade sitze ich hier vor der Kiste und denke, dass ich doch dringend mal wieder was in mein Notizbuch schreiben müsste. Schon zwei Wochen nix verfasst. So kann das nicht weitergehen. Aber die Wahrheit ist: Mir fällt partout nichts ein. Und genau das könnte ja vielleicht eine Idee und ein Thema sein.

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19.04.2012

Herzlichen Glückwunsch!

Eigentlich habe ich ja erst morgen Geburtstag. Aber schon heute habe ich die ersten Glückwünsche erhalten. Und ich hab mich wie immer richtig geärgert. Nicht etwa wegen der übertriebenen Eile, sondern weil immer mehr Unternehmen mir gratulieren und meinen Geburtstag offenbar als Teil Ihres Geschäft sehen. Gaaaanz schlechte Öffentlichkeitsarbeit!

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04.04.2012

Die Hannelore

In der Politik geht es um Macht und um Inhalte und um Strategien. Aber obendrein geht es natürlich immer auch um Personen und darum, wie die sich in der Öffentlichkeit präsentieren. Die Hannelore macht das ziemlich clever.

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26.03.2012

Verstand über Bord

In diesem Notizbuch beschäftige ich mich ja mit Kommunikation in der Öffentlichkeit. Ich versuche zu erklären, wie man es macht und wie man es nicht machen sollte. Hier ein Tipp. Da ein Ratschlag. Aber manchmal bin ich selber völlig ratlos. Etwa, wenn es um die Piratenpartei geht, die jetzt auch in den saarländischen Landtag einzieht. Die macht alles falsch. Und genau das ist derzeit offenbar richtig.

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20.03.2012

Röttgen ratlos

Der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen hat noch gar nicht richtig begonnen, da ist CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen schon dabei, die Sache zu vergeigen. Nicht etwa mit seiner Entscheidung, sich nicht zu entscheiden, ob er auch bei einer Wahlniederlage in den Landtag wechselt, sondern vielmehr mit seinem kompletten Unvermögen, diese Entscheidung vernünftig zu kommunizieren.

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08.03.2012

Was ist was?

Gestern hab ich in Neuss eine spannende Veranstaltung zum Thema PR moderiert. Und bei der Gelegenheit habe ich eine tolle Erklärung zum Unterschied zwischen Reklame, Werbung und PR gelernt. Denn in der Tat besteht das ein Unterschied. Und den sollte man kennen.

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06.03.2012

Geständnis

Ich muss es einfach loswerden. Auch ich hab schon gewulfft. Für das Auto, das ich fahre, habe ich einen Presserabatt in Anspruch genommen. Diese schicken Sonderkonditionen für uns Journalisten. Meine Bahncard allerdings habe ich voll bezahlt. Obwohl es auf die bisher 50% gab. Künftig nicht mehr. Und das ist auch gut so.

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01.03.2012

Dienst nach Vorschrift

Heute ist es mir wieder passiert. Ich stehe erkältet in der Apotheke und bitte um eine Flasche Hustensaft. Der Apotheker klaubt sie aus dem Regal, stellt die Pulle auf den Tresen und stellt die unfassbar einfühlsame Frage: „Wissen Sie, wie man den nimmt?“ An der Stelle könnte ich immer schreien. Denn dieser Dienst nach Vorschrift ist völliger Quatsch.

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23.02.2012

Schleudertrauma

Heutzutage geht alles ein wenig schneller als früher. Auch die öffentliche Meinung. Die geht so schnell hin und her, dass man gelegentlich hart am Schleudertrauma ist. Joachim Gauck zum Beispiel war bis Sonntagabend noch einer der Allergrößten im Land. Aber seitdem er für das Amt des Bundespräsidenten nominiert ist, muss er dringend ein wenig verkleinert werden.

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07.02.2012

Runderneuert

Heute mal ein Hinweis in eigener Sache. Auf dieser Homepage gibt es ein paar Veränderungen. Und ja, zu denen gehört auch, dass all das, was hier neu eingestellt wird, mit Twitter und Facebook verlinkt wird. Weswegen mancher jetzt schon zum dritten Mal über diese Neuerungen informiert wird. In Zukunft gibt es jede Meldung aber nur noch ein Mal. Versprochen.

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27.01.2012

Eigentor

Bei PR geht es immer auch darum, Erwartungshaltungen zu wecken. Da gibt es viele Tricks. Es kann aber auch furchtbar daneben gehen. Dann nämlich, wenn man die Erwartungen, die man mit allen Tricks geweckt hat, am Ende nicht erfüllt. Das ist gerade Bayern München passiert. Der Verein hat ein PR-Eigentor der Extraklasse geschossen.

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09.01.2012

Der nette Herr Grube

Ach, das ist schon ein netter Kerl, der Herr Grube von der Bahn. Also der Vorstandschef eines der unbeliebteren Unternehmen in dieser Republik. Man glaubt ja gar nicht, wie nett der ist. An Silvester hat er in einem ICE gekellnert. Jetzt hat er im Bahnhof Hannover auch noch Fahrkarten verkauft. Ist das tolle Öffentlichkeitsarbeit! Oder etwa doch nicht?

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04.01.2012

So nicht!

Was ist bloß mit unserem Bundespräsidenten los? Zugegeben, die Frage ist nicht sonderlich originell. Das fragt sich in diesen Tagen schließlich jeder. Und wenn alles vorbei ist, dann wird vielleicht irgendwer ein Lehrbuch schreiben und am Beispiel Christian Wulff erklären, wie man sich in einer Krise ganz sicher nicht verhält. Und wie verkorkst Öffentlichkeitsarbeit sein kann.

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08.12.2011

Geschenke

Früher hieß das ja so: „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!“ Und das hieß nicht nur so, das funktionierte auch so. Für uns Journalisten begann deswegen das Weihnachtsfest schon Wochen vorher und wir konnten uns vor kleinen Aufmerksamkeiten kaum retten. Das hat sich grundlegend geändert. Und das ist auch gut so.

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23.11.2011

Innen und außen

Viele glauben, Öffentlichkeitsarbeit diene der Außendarstellung. Sie werde gemacht, damit das eigene Unternehmen, die eigene Organisation eben in der Öffentlichkeit möglichst gut da steht. Sicher, das ist richtig. Aber es ist nur die halbe Wahrheit.

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27.10.2011

Kontinuität

Dies ist der erste Eintrag in diesem Notizbuch seit einem Monat. Und so geht das natürlich nicht. Schließlich geht es hier um die Beobachtung von guten und schlechten Beispielen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Und dann einen Monat lang nix zu schreiben, das ist natürlich ganz schlechte Öffentlichkeitsarbeit.

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27.09.2011

Andere Welt

Nein, das kann man jetzt wirklich nicht sagen, dass Papst Benedikt bei seinem Deutschland-Besuch eine gute Presse gehabt hätte. Aber das ist ihm eben auch vollkommen egal. Das ist eine ganz andere Welt. Und das hat schon auch was.

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08.08.2011

Perfekt

Wir leben in einer Welt der Werbung, der Öffentlichkeitsarbeit, der Information, der Kampagnen. Wir tun das so sehr, dass man schon sehr originell sein muss, um mit seiner Botschaft aufzufallen. Der Caritas gelingt das mit ihrer aktuellen Kampagne vorbildlich. „Kein Mensch ist perfekt“ heißt die. Und sie wirklich perfekt.

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11.07.2011

Regierungssprecher

Steffen Seibert ist jetzt seit fast einem Jahr Regierungssprecher. In der Aufgabe sagt er eine Menge. Nur zu sagen hat er leider nicht viel. Das ist das Sprecher-Problem. Und das gibt es nicht nur bei der Bundesregierung. Das gibt es überall dort, wo Behörden und Organisationen und Unternehmen nicht richtig geklärt haben, was der Sprecher eigentlich machen soll.

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15.06.2011

Ja, aber

Wir alle haben gerne Antworten. Klar, deutliche, unmissverständliche Antworten. Und wenn es um den Umgang mit den Medien geht, dann ist das der Standardratschlag: Geben Sie – wenn es denn irgendwie geht – genau solche Antworten. Aber nicht immer geht das, wie der Fall EHEC zeigt.

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24.05.2011

Nix wie hin

Achtung. Diesen Orten gibt es wirklich. Llanfairpwllgwyngyll- gogerychwyrndrobwllland- ysiliogogogoch. Das Kaff liegt in Wales. Und es ist immer mal wieder in den Medien zu finden. Wegen des unfassbaren Namens. Der ist übrigens nichts weiter als ein sehr cleverer Werbetrick.

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27.04.2011

Geburtstag

So ein Geburtstag kann heutzutage richtig anstrengend sein. Dann nämlich, wenn jeder, der aus welchen Gründen auch immer, eben diesen Geburtstag kennt, diesen zum Anlass nimmt, einem Glückwünsche zu schicken, in Wirklichkeit aber nur Werbung loswerden will.

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08.04.2011

Werbelärm

Ja, darüber ärgern wir uns immer wieder, über diesen ungeheuren Lärm, der gerne in der Werbung veranstaltet wird. Ich hab jetzt aber gerade die umgekehrte Variante erlebt: Lärm, mit dem Werbung gemacht wird.

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29.03.2011

Interessante Theorie

So ganz hat sich das Außenstehenden nicht erschlossen, warum der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie in der vergangenen Woche seinen Posten zur Verfügung stellen musste. Aber Werner Schnappauf übernahm die Verantwortung dafür, dass das Protokoll mit den umstrittenen Moratoriumsäußerungen von Wirtschaftsminister Brüderle an die Öffentlichkeit gelangt war. Bei dem Jobverzicht ging es aber womöglich um viel mehr.

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15.03.2011

Die (Ohn-)macht der Bilder

Es sind entsetzliche Ereignisse in Japan. Und es sind entsetzliche Bilder, die uns Tag um Tag aufs Neue erreichen. Normalerweise redet man von der Macht der Bilder. Aber derzeit besteht, so denke ich, die Macht der Bilder vor allem darin, uns unserer Ohnmacht bewusst zu werden.

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25.02.2011

Guttenberg

Doch, da muss ich auch was zu schreiben. Ist doch klar. Und zwar zu der Frage, wie das eigentlich sein kann, dass in den Medien, von der Guttenberg-Fanpostille Bild mal abgesehen, ziemlich einhellig der Rücktritt des Bundesabschreibungsministers gefordert wird, während die Mehrheit der Bürger ihn weiterhin in ihr Herz geschlossen hat.

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15.02.2011

Nichts ist unmöglich

Kennen wir alle, den Spruch. Und sofort stellt sich eine ganze Kette von Assoziationen ein. Der Erfolg von Toyota. Die Werbung mit dem Slogan. Und dann im vergangenen Jahr der rasante Absturz mit zahlreichen Rückrufaktionen. Natürlich begleitet von hämischen Kommentaren unter der Überschrift „Nichts ist unmöglich“. Jetzt aber kriegt der Slogan einmal mehr eine völlig neue Bedeutung.

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03.02.2011

Anklage

Ja, auch das gehört zum Beruf des Journalisten: Missstände und die dafür möglicherweise Verantwortlichen anzuklagen. Journalistisch, nicht juristisch. Aber gerne klagen die so Angeklagten dann zurück und das dann sehr wohl juristisch. Nur tun sie sich damit in der Regel keinen Gefallen. Am Beispiel des Gründers des umstrittenen Finanzdienstleisters AWD Carsten Maschmeyer erleben wir das gerade exemplarisch.

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27.01.2011

Kleinigkeiten

Sie können gar nicht vorsichtig genug sein, wenn Sie Ihre Botschaft in der Öffentlichkeit vermitteln wollen. Und manchmal sind es Kleinigkeiten, die eine große Wirkung erzielen können. Hab ich erst gestern wieder bei einer Pressekonferenz erlebt.

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17.01.2011

Ungeaignert

Das war in der vergangenen Woche eine Schlagzeile der Bild-Zeitung über Ilse Aigner, die ja als Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für sämtliche Aspekte im aktuellen Dioxin-Skandal zuständig ist. Die Frau hat eine ganz schlechte Presse. Und sie ist selber schuld.

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10.01.2011

Alles neu

Nein, ist es natürlich nicht. Im neuen Jahr. Aber zumindest ein guter Vorsatz in Sachen Öffentlichkeitsarbeit, der schadet nix. Auch nicht als Vorsatz für das neue Jahr.

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22.12.2010

Da bahnt sich was an

Oder aber: Wir verstehen nur Bahnhof. Oder aber: Die Bahn wird aus der Bahn geworfen. Ach, was gibt es für schöne Wortspiele mit der Bahn. Gerade in diesen Tagen, in denen die Bahn mal wieder massiv Prügel kriegt. Da ist es auch egal, ob die Kritik gerechtfertigt ist oder nicht.

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13.12.2010

Jetzt mal ehrlich

Unternehmen versprechen in Ihrer PR gerne die dollsten Sachen. Können sie auch ruhig, wenn sie das, was sie da versprechen, anschließend auch halten. Können sie das allerdings nicht, dann geraten sie in Teufels Küche. Das erlebt gerade eine Firma, die der Öffentlichkeit eine dolle Geschichte über eine Sensationsbatterie für Elektroautos verkauft hat.

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01.12.2010

Gesicht gewahrt

Die Geschichte hat nun wirklich Unterhaltungswert: Der Otto-Versand wollte die sozialen Netzwerke für seine Werbezwecke nutzen und hat deswegen bei Facebook einen Wettbewerb ausgeschrieben, mit dem das neue Gesicht der dortigen Otto-Fanseite gesucht wurde. Die Sache ging zunächst nach hinten los. Aber Otto kriegte die Kurve.

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25.11.2010

Die armen Pressesprecher

Über den Umgang von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mit seinem Pressesprecher ist ausführlich berichtet worden. Aber das Problem ist größer: Viele Pressesprecher haben unter ihren Chefs zu leiden.

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15.11.2010

Billig

Der Autovermieter Sixt ist berühmt-berüchtigt für seine freche Werbung. Immer wieder tauchen die Gesichter von Prominenten auf, die vorher ganz sicher nicht um ihre Einwilligung gefragt worden sind. Das Ziel ist klar: Die öffentliche Debatte über die Frechheit ist für das Unternehmen kostenlose Werbung. Jetzt gab es einen neuen Coup.

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08.11.2010

Recht so?!

Die Justiz ist unabhängig. Das ist gut so. Das wissen wir. Ärgerlich wird es natürlich immer nur dann, wenn unsereins es selber mit der Justiz zu tun kriegt. Und deswegen wird es derzeit offenbar immer populärer, die angeblich doch so unabhängigen Gerichte unter vollem Medieneinsatz gewogen zu stimmen.

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21.10.2010

Krawall hilft - aber wem?

Es gibt eine absolut sichere Methode, von den Medien wahrgenommen zu werden. Man muss nur ein wenig Krawall machen. Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer macht das derzeit jede Woche mit einem anderen Thema vor. Aber wem hilft er damit eigentlich?

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06.10.2010

Kommunikationskatastrophe

Und nicht nur das: Kommunikationschaos. Kommunikationsversagen. Kommunikationsdesaster. Das sind nur einige der Formulierungen, die in den vergangenen Tagen und Wochen im Zusammenhang mit dem umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 zu hören waren. Und das sind samt und sonders Formulierungen von Befürwortern des Projekts.

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28.09.2010

Unparitätisch paritätisch

Jetzt wird wieder heftig gestritten in Sachen Hartz IV. Und es kommen die Experten und Interessenvertreter zu Wort. Einer ist dabei auf allen Kanälen, in allen Blättern. Und das ist er immer, wenn es um soziale Fragen in diesem Land geht. Dr. Ulrich Schneider. Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Wie macht der Mann das bloß?

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22.09.2010

Die Wahrheit

Vor ein paar Wochen habe ich an dieser Stelle die Uniklinik Mainz für ihre vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit gelobt, nachdem unter bis heute nicht wirklich geklärten Umständen drei schwerkranke Säuglinge in der Klinik ums Leben kamen, die eine offenbar verunreinigte Infusionslösung erhalten hatten. Jetzt hat der Chef der Uni-Klinik ein Interview zu seiner Öffentlichkeitsarbeit gegeben.

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17.09.2010

Kurz und knapp

Kürzlich habe ich im WDR-2-Mittagsmagazin den Bonner Politikwissenschaftler Gerd Langguth interviewt. Im Vorgespräch habe ich ihm gesagt, dass wir nur drei Minuten für das Gespräch haben würden. Darauf er: „Also die übliche Variante: Lange Fragen und kurze Antworten.“

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07.09.2010

Herr Putin fährt im Hühnerstall Motorrad

Nein, tut er natürlich nicht. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin fährt mit dem Lada durch Sibirien. Zu PR-Zwecken. Aber es ist genauso peinlich. Und obendrein ein riesengroßer Flop.

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03.09.2010

Klar und deutlich

Das Ereignis ist schrecklich. Der Umgang damit vorbildlich. In der Mainzer Uniklinik sind drei Säuglinge gestorben, nachdem sie mit einer offenbar verunreinigten Infusion behandelt worden sind. Für die Klinik hätte das ein Riesenskandal werden können. Übrigens völlig unabhängig von der tatsächlichen Schuldfrage. Ist es aber nicht. Weil die Klinik in der Krise alles richtig gemacht hat.

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24.08.2010

Experten

Wir in den Medien reden ständig mit Experten. Zu politischen Fragen. Zu wirtschaftlichen Problemen. Zu sozialen Auseinandersetzungen. Gerne auch zu medizinischen und naturwissenschaftlichen Entwicklungen. Wie gesagt, wir reden mit Experten. Aber wofür sind diese Experten eigentlich Experten?

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16.08.2010

Drinnen und draußen

Viele Unternehmen fragen sich immer wieder, was sie bitteschön eigentlich von Öffentlichkeitsarbeit haben. Warum sie die machen sollen. Ob es nicht viel sinnvoller ist, einfach die Klappe zu halten und die Öffentlichkeit nach Möglichkeit zu ignorieren. Das aber ist meist ein Fehler. Nicht nur nach draußen.

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10.08.2010

Urlaubspleiten

Nein, es geht hier nicht um meinen verregneten Urlaub in Wales. Es geht um die verhagelten Urlaubsreisen von Prominenten. Die können sich mit dem falschen Urlaubsort nämlich in der Öffentlichkeit eine Menge Ärger einhandeln.

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03.08.2010

Öffentlichkeitsarbeiter

Um den Job ist keiner wirklich zu beneiden, um den des Pressesprechers. Ständig droht man zwischen allen Stühlen zu sitzen, es niemandem recht zu machen. Jetzt wurde Regierungssprecher Ulrich Wilhelm verabschiedet. Und der hat das Kunststück fertig gebracht, auf einem undankbaren Posten richtig beliebt zu werden.

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27.07.2010

Duisburg

Nein, nach dieser Katastrophe möchte man niemandem verraten, wie er sich am besten in der Öffentlichkeit verhält. Das könnte zu sehr als Tipp dafür missverstanden werden, wie man sich clever heraus laviert. Es reichen die aktuellen Beispiele, wie man sich nicht verhalten sollte.

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30.06.2010

Es ist die Pest

Wer – wie BP – eine Ölpest am Hals hat, der wird sie so schnell nicht mehr los. Da nutzen auch alle Formen von kreativer Öffentlichkeitsarbeit nichts mehr.

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15.06.2010

So geht das nicht

Die Bundesregierung und die schwarz-gelbe Koalition geben derzeit ein fürchterliches Bild in der Öffentlichkeit ab. „Aufhören!“ titelt der Spiegel. „War’s das?“ fragt die Wirtschaftswoche. Von einer „Chronik des Versagens“ spricht die Süddeutsche Zeitung. Viel Arbeit für die Öffentlichkeitsarbeiter der Regierung. Aber die haben keine Chance.

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11.06.2010

Humor und Kommunikation

Nein, die Welt ist häufig nicht wirklich lustig. Und die, die uns ständig erklären wollen, wie lustig alles ist, die können einem schwer auf die Nerven gehen. Aber Humor ist etwas ganz anderes. Der kann wichtig sein. Gerade in der Kommunikation. Hier ein ganz besonderes Beispiel.

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02.06.2010

Eine Frage der Wahrnehmung

Die Deutsche Bank ist sehr erfolgreich. Und ihr Chef Josef Ackermann hat in der breiten Öffentlichkeit einen verheerenden Ruf. Trotzdem ist der Kommunikationschef der Bank jetzt zum „PR-Manager des Jahres“ gekürt worden. Wie bitte?

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28.05.2010

Gesten

Beim Thema Kommunikation geht es natürlich immer wieder um Worte, um Sätze, um Aussagen, um das, was wir sagen. Aber eben nicht nur. Manchmal können wir auch mit einer Geste etwas sagen. Jürgen Rüttgers hat das jetzt versucht, als er zu den Sondierungsgesprächen mit Hannelore Kraft in Sachen NRW-Regierungsbildung gefahren ist.

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26.05.2010

Überraschung

Klar, im Nachhinein haben es natürlich mal wieder alle gewusst. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch hat keine wirkliche Zukunft in der Politik. Der musste was tun. Und jetzt hat er ja auch seinen Abschied angekündigt. Tatsächlich aber hat es kaum einer gewusst. Die Entscheidung ist eine ziemliche Überraschung. Und solche Überraschungen können wichtig sein.

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12.05.2010

Die Wahrheit, die reine...

Das gehört zu Grundempfehlungen für jede gute Kommunikation in der Öffentlichkeit: Sagen Sie die Wahrheit! Wenn es denn irgend geht: Immer die Wahrheit! Nur leider wird auf die Empfehlung eher selten gehört. Vor allem Politiker haben schweres Ohrensausen.

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04.05.2010

Kevin allein zu Hause

Nein, hier geht es nicht um Fußball. Hier geht es um Kommunikation. Aber was wäre Fußball ohne Kommunikation? Und wie schwer muss die Aufgabe von Bundestrainer Joachim Löw gewesen sein, seine Entscheidung, Kevin Kuranyi nicht mit zur Fußball-WM zu nehmen, so zu begründen, dass Fußball-Deutschland keinen Aufstand macht?

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29.04.2010

Schweigelübde

Wer in der Öffentlichkeit steht, der muss auch mit ihr kommunizieren. Und das heißt in der Regel auch, der muss mit uns Journalisten sprechen. Anders geht das auf Dauer nicht gut. Aber es gibt auch ein Gegenbeispiel. Ein sehr erfolgreiches Gegenbeispiel: Apple.

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26.04.2010

Westerwelle dichtet

Keine Frage, es gibt beliebtere Politiker als Guido Westerwelle. Aber in Medienfragen ist der Mann ein Profi. Deswegen weiß er auch, dass es derzeit nicht wirklich gut steht um seine Partei. Er weiß sogar, dass er dafür zentral verantwortlich ist. Und er weiß, dass die Medien nur darauf warten, mögliche Konkurrenten in der FDP hochzuschreiben. Und weil er das weiß, weiß er auch, wie man damit umgeht.

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16.04.2010

Zum Lesen verurteilt

Schöne Geschichte heute in der Süddeutschen. Ein Jugendrichter in Fulda verzweifelt an seiner Kundschaft. Arbeitsstunden als Strafe? Das zeigt wenig Wirkung. Und dann hat der Mann eine Idee.

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13.04.2010

Die Google-Kirche

Franz-Josef Overbeck ist der Ruhrbischof. Und er ist Jahrgang 1964. Das heißt, er ist mit dem Computer aufgewachsen. Und heute hat er in der FAZ erzählt, dass er von Zeit zu Zeit gerne auch das macht, was viele von uns inzwischen machen, er googelt seinen eigenen Namen. Und nicht nur das.

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06.04.2010

Gluckgluck

Kommunikation kennt viele Wege. Und viele Tricks. Und viele Varianten, um unser Verhalten zu beeinflussen. Zum Beispiel neigen wir alle gerne zum Mittelweg. Das aber ist bekannt. Und es kann clever ausgenutzt werden.

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29.03.2010

Von Angesicht zu Angesicht

So ein paar Grundregeln, sollte man jedenfalls meinen, die gelten immer. Die werden sich nicht ändern. Auf die können wir uns verlassen. Auch in Sachen Kommunikation. Zum Beispiel diese hier: Am besten kommuniziert es sich von Angesicht zu Angesicht. Aber selbst das scheint sich zu ändern.

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23.03.2010

Formulare, Formulare

Wie geht dieser alte Spruch? „Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare!“ Nun sind ja auch Formulare eine Form von Kommunikation. Jemand will was ganz genau wissen. Und ich soll es ganz genau beantworten. Aber eben das kann ganz schön schief gehen.

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18.03.2010

Krawallbrüder

In der Öffentlichkeit will man gehört werden. Erst recht dann, wenn man Politiker ist. Um gehört zu werden, muss man sich Gehör verschaffen. Und je lauter das Rumoren ist, desto lauter muss der Löwe brüllen. Scheinen zumindest manche Politiker zu denken.

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15.03.2010

Doofe Fragen

Ja, Journalisten stellen nicht nur kluge Fragen. Manchmal stellen sie auch doofe Fragen. Gelegentlich auch nervige. Gerade dann, wenn es um das Privatleben geht. Aber auch auf doofe Fragen gibt es richtig kluge Antworten.

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10.03.2010

Wortwörtlich

Deutsche Sprache – schwere Sprache? Ach was! Vor allem ist es eine schöne Sprache. Und obendrein eine, in der es besonders einfach ist, immer wieder neue Wörter zu erfinden. Wörter zu prägen. Wörter, die es dann vielleicht irgendwann in den Duden schaffen.

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01.03.2010

Ein sehr blauer Anzug

Es gibt viele Möglichkeiten, um Aufmerksamkeit zu erregen. Aber gerade eben habe ich eine kennen gelernt, die wirklich nicht alltäglich ist. Ich habe den Radverkehrskongress 2010 der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW moderiert. Dort trat auch der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer auf. In einem unglaublich blauen Anzug.

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27.02.2010

Und raus bist Du!

George Clooney spielt in den dem hoch gelobten Film „Up in the air“ einen Outplacement-Berater. Zu Deutsch: Einen Kündigungsberater. Einen, der die Drecksarbeit macht, wenn es an Rauschmisse geht. In der Süddeutschen Zeitung gibt es heute dazu ein Interview mit einer Frau, die das nicht im Film macht, sondern im richtigen Leben.

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24.02.2010

Hut ab

Das gibt es nicht alle Tage. Ruckzuck hat die bisherige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann alle ihre Ämter niedergelegt. Mit einer solchen Konsequenz handeln Prominente sonst selten.

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24.02.2010

„Wer unter Euch ohne Alkohol ist…“

Die Bischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Margot KäKäßmann hat es schwer erwischt. Beziehungsweise: Sie ist schwer erwischt worden. Als sie volltrunken eine rote Ampel überfuhr. Und jetzt ist sie damit ganz dick in den Medien. Nüchtern betrachtet: Sie hat ein Problem.

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19.02.2010

Denglisch

Bleiben wir noch ein wenig beim Englisch und beim Deutsch. Auch in meinem Radio-Alltag wimmelt es von englischen Begriffen.

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16.02.2010

"Sänk ju vor träwelling"

Das war ein sehr erfolgreiches Buch über den Ärger mit der deutschen Bahn. Wobei es sich, anders als der Titel vermuten lässt, nur am Rande mit den Englisch-Kenntnissen bei der Bahn beschäftigt. Aber genau die nerven immer mehr. Jetzt reagiert die Bahn.

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08.02.2010

Und tschüss!

Der weltweit erfolgreiche deutsche Software-Konzern SAP kriegt schon wieder einen neuen Chef. Jetzt sogar wieder zwei. Der alte hat sich nicht lange gehalten. Leo Apotheker hatte ein Problem.

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06.02.2010

Nichts ist noch unmöglicher

Doch, wahrscheinlich ist manches noch unmöglicher. Ist halt nur ein Wortspiel, weil wir uns ein weiteres Mal mit Toyota beschäftigen müssen. Und mit seiner Öffentlichkeitsarbeit.

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03.02.2010

Schweigen ist Silber

Ich weiß, eigentlich der Spruch genau andersrum. Reden ist Silber. Schweigen ist Gold. Aber gilt das wirklich auch dann, wenn man in der Öffentlichkeit steht? Und wenn man gerade Ärger hat? Schweren Ärger. So wie die nordrhein-westfälische Landtagspräsidentin Regina van Dinther.

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30.01.2010

Der Facebook-Schock

Die Welt ist heutzutage ein einziger Kontakthof. Und wer draußen steht, der fragt sich ständig, ob er nicht auch dabei sein muss. Geht mir genauso. „Ich? Facebook? Niemals!“ So habe ich das bis jetzt gesehen. Aber dann habe ich mich doch breitschlagen lassen. Kost ja nix. Jedenfalls kein Geld. Und jetzt komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus.

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28.01.2010

Nichts ist unmöglich

Ein Konzern braucht einen Slogan. Der muss eingängig sein. Der muss originell sein. Der muss langlebig sein. Der Toyota-Slogan „Nichts ist unmöglich“ ist so einer. Und jetzt rächt er sich.

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23.01.2010

Ein Wunder ist geschehen

Doch tatsächlich, es ist ein Wunder geschehen. Anton Schlecker kann sprechen. Und daran gab es in der Vergangenheit begründete Zweifel.

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21.01.2010

Durch dick und dünn

Ganz heikle Geschichte. Die Menschen werden im Schnitt immer dicker. Und das schafft immer mehr Probleme. Übrigens auch Kommunikationsprobleme.

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14.01.2010

Spitzenkräfte und Spitzenredner

Hab gestern einen internationalen Architektur-Kongress in Essen moderiert. Im Saal 1.000 Architekten, Ingenieure, Experten. Auf der Bühne ein paar echte Stars der Szene.

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09.01.2010

Die Deutsch-Behörde gegen Behörden-Deutsch

Heute in der Süddeutschen: In Speyer gibt es das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung. Das macht eine Menge. Aber es macht eine Sache, die richtig spannend ist.

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Dies und Das

Wenn ich arbeite, dann will ich dabei auch Spaß haben. Und ich möchte, dass die Menschen, mit denen ich arbeite und für die ich arbeite, ebenfalls Spaß haben.

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