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Ihre Suche nach Inhalten mit dem Tag "Glossen" ergab folgende Treffer:


Liebe Einkäufer,

nicht alles, was wir kaufen, macht uns glücklich. Nicht alles, was wir bezahlen, ist seinen Preis wert. Und nicht jeder will den Ärger darüber verschweigen. Deswegen ist ja das Internet erfunden worden. Oder hat es dafür noch andere Gründe gegeben? Ich glaube nicht.

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Liebe VDDler,

meine Frau hat Euch kürzlich aus beruflichen Gründen im Internet gesucht. Sie brauchte nur ein paar Informationen. Über den katho-lischen Verband der Diözesen Deutschlands. Also hat sie bei Google die schöne Abkürzung „VDD“ eingegeben. Und dann ist sie aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen.

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Liebe Handynetz-Betreiber,

ich hab meinen Handy-Tarif gewechselt. Ich hatte noch so einen uralten, bei dem ich zwar unendlich viel telefonieren durfte, aber bei dem jede Minute im Internet extra gekostet hat. Und da man ja heutzutage gesetzlich verpflichtet ist, ein Handy zu haben, das auch Internet kann, brauchte ich einen neuen Tarif.

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Liebe Sprachforscher,

Sie geben sich ja große Mühe, unsere Sprache zu erforschen und auch, wie die sich so entwickelt. Das ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit. Und Jahr für Jahr küren Sie ja obendrein ein „Wort des Jahres“ und ein „Unwort des Jahres“. Mein Wort oder Unwort des Jahres ist schon seit vielen Jahren das hier: „Sale“.

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Liebe Mathe-Lehrer,

neulich habe ich in einem Kiosk eingekauft. Eine Zeitschrift und ein paar Schokoriegel. Die Zeitschrift kostete 3,80 Euro. Inklusive Schokoriegel, das sagte die Kasse, sollte ich 7,20 Euro bezahlen. Ja, gut, ich gebe es zu, es waren etliche Schokoriegel. Und genau in dem Moment, in dem die Kasse schon aufstand, habe ich auch noch Kaugummis für 1,15 Euro dazu gepackt.

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Liebe Service-Fachkräfte,

heutzutage sitzt Ihr ja vorzugsweise am Telefon. Und zwar an der Hotline in einem Call-Center. Das ist schon deswegen sehr passend, weil ich meistens dann zum Hotline-Telefon greifen muss, wenn mit meinem Telefon etwas nicht klappt. Oder mit meinem Internet.

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Liebe Millionäre,

das hört man ja immer wieder, dass Geld nicht glücklich macht. Deswegen bedauere ich Euch auch wirklich. Die ganze Asche und dann womöglich am Ende trotzdem noch unglücklich, weil der neue Ferrari einen Kratzer auf der Innenseite der Motorhaube hat. Ohne Frage ein ganz, ganz hartes Schicksal.

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Liebe Hunde-Besitzer,

Hundeschulen sind ja inzwischen total in Mode. Kaum ein Tier, das nicht die mittlere Reife hat. Die ersten werden demnächst bestimmt an Universitäten angemeldet. Wobei ich ja schon die Sache mit der mittleren Reife schwierig finde.

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Liebe Telefonisten,

früher war das ja ein Beruf: Telefonist. Das musste gelernt werden. Da konnten nur Fachkräfte ran. Heute ist jeder von uns Telefonist. Und das ist ganz schön anstrengend. Findet die eine Hälfte der Menschheit. Die andere telefoniert rund um die Uhr. Auch bei der Arbeit.

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Liebe Mittelmäßige,

ich weiß nicht, ob dieser Satz des französischen Philosophen Paul Valéry uns tatsächlich trösten kann. Der Satz jedenfalls geht so: „Das Leben hat nur durch seine Extreme wert.“ Und an dieser Stelle müssen Sie sich jetzt bitte alle eine große Kunstpause denken, denn anschließend geht der Satz so weiter: „Und nur durch das Mittelmaß Bestand.“

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Liebe Paare,

neulich hab ich irgendwo diesen schönen Satz hier gelesen: „Wenn zwei Menschen immerzu der gleichen Meinung sind und das Gleiche wollen, dann ist einer von beiden überflüssig.“ Ich fand den Satz klasse. Meine Frau hat ihm heftig widersprochen. Das war auch gut so, sonst wäre ja am Ende womöglich noch ich derjenige gewesen, der überflüssig wäre.

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Liebe Stubenhocker,

die meisten von uns sind ja inzwischen Weltreisende. Ihr dagegen hockt daheim auf dem Sofa und rührt Euch nicht. Ihr habt ja keine Ahnung, was Euch da entgeht.

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Liebe Krimi-Leser,

ist Ihnen eigentlich klar, welche Schuld Sie durch das Lesen von Kriminalromanen auf sich laden? Nein, jetzt nicht im juristischen Sinne. Aber im Grunde haben doch auch Sie als Leser von Krimis so etwas wie eine moralische Verantwortung.

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Liebe Übersetzer,

ich höre immer wieder Geschichten, wie schlecht Eure Arbeit bezahlt wird. Deswegen, so heißt es, sind viele Bücher inzwischen so unglaublich schlecht übersetzt. Ihr arbeitet im Akkord. Da kann ja nix beim rumkommen.

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Liebe Modeschöpfer,

diese Gesellschaft wird bekanntlich immer älter. Das heißt, im Schnitt werden die Menschen immer älter. Das heißt natürlich auch, die Altersunterschiede werden immer größer. Und jetzt kommt das Paradox: Aber gleichzeitig kann man die immer größer werdenden Altersunterschiede immer weniger sehen. Und daran habt Ihr einen ziemlichen Anteil.

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Liebe Hausbesitzer,

ich gehöre ja dazu. Ich bin einer von Euch. Oder genauer: Wir sind zwei von Euch. Oder noch genauer: Wir sind drei von Euch. Also meine Frau, ich und die Bank. Gemeinsam gehört uns eine schicke Doppelhaushälfte im Grünen. Und da sich die Bank als Unterkunft mit einem Aktenordner zufrieden gibt, lässt es sich da ganz gut leben.

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Liebe Kunden,

es ist ja so, es gibt Durchschnitt und es gibt Luxus. Ich kann zum Beispiel eine Armbanduhr für zehn Euro tragen. Oder eine für 100 Euro. Oder eine für 100.000 Euro. Wobei ich persönlich jetzt nur eine für 10 oder für 100 Euro tragen kann. Das ist ja gerade der Luxus. Genau das, was ich nicht habe und leider auch nicht haben kann.

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Liebe Kranke,

ja, die Gesundheit ist ein kostbares Gut. Weswegen ja auch die Pillen und Salben zur Wiederherstellung unserer Gesundheit meistens nicht ganz billig sind. Daher fand ich es durchaus interessant, dass mir eine dieser umstrittenen, aus dem Ausland operierenden Billig-Apotheken neulich ihren Katalog geschickt hat.

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Hallo,

ist Ihnen das auch schon aufgefallen, dass immer mehr Leute immer häufiger „Hallo“ sagen. Aber Hallo. Ist wirklich so. Und sie sagen es nicht nur, sie schreiben es auch. Und das finde ich ganz zauberhaft.

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Lieber Marburger Bund,

Du bist ganz sicher eine verdienstvolle Organisation, die sich in besonderer Weise um die Interessen der in Deinen Reihen zusammen geschlossenen Ärzte kümmert. Ja mehr noch, in dieser verdienstvollen Organisation gibt es ganz sicher auch besonders verdienstvolle Mitglieder, die man bei Gelegenheit für ihre sehr besonderen Verdienste auch mal besonders auszeichnen sollte.

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Liebe Lebenslängliche,

das wissen wir ja inzwischen hinlänglich aus der entsprechenden Berichterstattung. Lebenslang heißt in Deutschland nicht lebenslang. Lebenslang heißt in der Regel 15 Jahre plus noch ein paar Jahre zusätzlich. Jedenfalls heißt es eins eben nicht: Lebenslang.

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Liebe Erleuchtete,

neulich war es ganz finster, aber dann kamt Ihr und das ging so: Meine Frau und ich aßen im Restaurant gerade einen Salat, als am Nachbartisch ein sehr gelockter Herr und drei ausgesprochen aufgekratzte Damen Platz nahmen. Der Herr hatte so eine Art Schneebesen dabei, dem allerdings die untere Hälfte abgeschnitten worden war. Damit massierte er wechselweise seinen eigenen und auch die Köpfe der begleitenden Damenschaft.

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Liebe Ärzte,

kurz vor Weihnachten habe ich einen Termin beim Orthopäden. Ich weiß natürlich noch nicht, ob es mir gelingt, mir bis dahin auch eine entsprechende Krankheit zuzulegen. Aber zumindest habe ich schon einmal den Termin.

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Liebe Inneneinrichter,

manche Anschaffungen tätigt man ja doch nur ganz, ganz selten in seinem Leben. Ein Auto zum Beispiel. Wie oft kauft unsereins schon ein Auto? Oder noch seltener: Ein Sofa. Wann kauft unsereins schon ein Sofa? Meine Frau und ich haben genau das gerade getan. Und das war richtig Arbeit.

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Liebe Tänzer,

und das heißt jetzt zunächst einmal: Liebe männliche Tänzer. Und das heißt natürlich auch: Ihr Waschlappen! Ihr Weicheier! Ihr Memmen! Und so was nennt sich Mann! Unglaublich! Mit Hüftschwung und mit „Eins, Zwei, Cha-cha-cha“ oder „Wiege, laaang – Wiege, laaang!“ oder mit Disco-Fox-Bretzel, Tango-Wippe und Schiebetür.

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Liebe Elizabeth George,

jetzt schreiben Sie schon viele, viele Jahre ziemlich erfolgreich ziemlich gute Krimis. Deswegen wird es Zeit, dass wir mal über die Titel reden. „Denn bitter ist der Tod“. Oder auch: „Denn sie betrügt man nicht“. Oder aber auch: „Denn keiner ist ohne Schuld.“ Wie gesagt, da müssen wir mal drüber reden: „Denn so geht das nicht“. Und nicht, dass Sie mir auf die Idee kommen, eines Ihrer nächsten Bücher genau so zu nennen. „Denn das würde Ärger geben“.

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Liebe Lebensmittel-Konzerne,

kleinen Moment noch, ich fange gleich an mit dem Brief. Ich will nur noch schnell eine Scheibe Kaffee essen. Und dazu muss ich mir vorher etwas Milch darauf schmieren. Wie bitte? Schmiermilch habt Ihr noch nicht erfunden? Und Kaffee in Scheiben auch noch nicht? Da bin ich jetzt aber schwer enttäuscht.

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Liebe Dichter,

mit Reimen kann man bekanntlich prima schleimen. Wobei es ja so ist, dass sich manches Wort besser zum Reim eignet als andere. Nehmen wir zum Beispiel die Liebe. Um die geht es in Gedichten ja häufiger. Doch was bitte reimt sich auf Liebe? Triebe. Klar. Hiebe. Aber das lassen wir besser. Was reimt sich noch auf Liebe? Sie merken schon, ich bin kein Goethe.

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Lieber Robert Ludlum,

ich gebe es zu, ich lese Ihre Bücher gern. Gut, in der Regel nur einmal im Jahr und meistens auf dem Weg in den Urlaub. Dafür ist die gute Unterhaltung garantiert. Ob im Matarese-Bund oder bei der Bourne-Verschwörung, im Holcroft-Vertrag oder beim Gandolfo-Anschlag – bei Ihnen ist immer Action garantiert. Und außerdem wird am Ende immer die Demokratie gegen eine Weltverschwörung der Bösen verteidigt. Mehr will ich nicht, wenn ich eigentlich gar nichts will.

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Lieber Karl Marx,

auf die alten Tage habe ich Dich jetzt endlich mal besucht. Hat mir sehr gut gefallen. Ich war in Trier in Deinem Geburtshaus. Das liegt ja sehr schön zwischen einem Supermarkt zur Rechten, einer Spielhalle ein paar Häuser weiter links und der Sparkasse schräg gegenüber. Fand ich sehr passend.

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Liebe Alt-Rockstars,

wann immer ich durch die Fernseh-Kanäle zappe, entdecke ich einen von Euch. Und ich bin immer wieder hingerissen. Neulich zum Beispiel ist in meiner Glotze Susanna Kay Quatrocchi wiederauferstanden, die ich in meiner Jugend als Suzi Quatro kennen gelernt habe, als sie mit dem textlich sehr anspruchsvollen Lied „Can the can“ weltberühmt geworden ist. Was das heißt, das konnte Sie auch jetzt, drei Jahrzehnte später, dem Moderator leider nicht schlüssig erklären.

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Liebe Urlauber,

ich weiß ja nicht, was Sie so alles im Urlaub machen. Ich nehme an, die üblichen Sachen: Endlich mal tief durchatmen, alle Viere von sich strecken, die Speckschwarte in die Sonne legen, vielleicht ja auch noch einen netten Ausflug oder eine kleine Wanderung.

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Liebe Künstler,

laut Karl Valentin kommt Kunst ja von Können und nicht von Wollen. Sonst hieß es ja Wulst. Wobei ich bei Euch Künstlern immer wieder den Eindruck habe, dass Eure wahre Kunst darin besteht, Eure Wulst in Kunst umzudeuten. Und dazu macht Ihr sehr viele Worte.

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Liebe Brüder Grimm,

hier mal ein neues Märchen für Eure Sammlung: Es waren einmal zwei Jungmanager beim Frühstück in einem Hotel. Die trugen sehr schicke Anzüge und hatten vortrefflich gegelte Haare.

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Liebe Langschläfer,

ich bin ja von Haus aus Frühaufsteher. Selbst im Urlaub sitze ich spätestens um acht Uhr aufrecht im Bett und ärgere mich, dass ich nicht mehr flachliege. Aber mein Körper will es so. Was natürlich umgekehrt zur Folge hat, dass ich selbst mitten in den schönsten abendlichen Festivitäten spätestens gegen Zehn herzhaft zu gähnen beginne und zum Aufbruch dränge. In Freundeskreisen habe ich mir so in jahrelanger Arbeit den Ruf eines Langeweilers erworben.

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Liebe Schluckspechte,

das wäre was für Euch gewesen. Ich war gerade bei einer Weinprobe. Nichts von diesen überkandidelten Sachen. Aber dafür mit Massenandrang. 150 Leute waren gekommen, um die katholische Bücherei bei uns im Ort zu retten. Der drohte die Schließung. Und deswegen gab es jetzt eine Benefiz-Weinprobe zum Erhalt der Bücherei. Also quasi eine Aktion unter dem Motto: „Saufen für die Literatur“. Da wollte ich mich auch nicht lumpen lassen.

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Liebe Poeten,

ja, das ist im Idealfall natürlich ein Gedicht, was Ihr da so im Schweiße Eures Angesichts zusammenreimt. Aber für die hohe Schule der Dichtkunst muss man nicht unbedingt ein Dichter sein. Das jedenfalls habe ich gedacht, als ich neulich einen Katalog mit Luxusimmobilien in die Hand bekommen habe.

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Liebe Mediävisten,

es ist ja wirklich schwer was los in Euerm Mittelalter. Gerade habe ich in einer Buchhandlung das neue große Meisterwerk des Autoren-Duos Imy Lorentz entdeckt: „Die Tochter der Wanderhure“. Das folgt ja bekanntlich auf den mit sieben Nobelpreisen ausgezeichneten Roman „Die Wanderhure“ und dessen Nachfolger „Das Vermächtnis der Wanderhure“.

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Liebe Rosi Mittermaier,

in jungen Jahren war ich mal ein großer Fan von Dir. Ich weiß noch heute, an welcher Bushaltestelle vor welchem Schaufenster ich 1976 auf einen Fernseher gestarrt habe, um zu sehen, wie Du am Ende nach zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen im Riesenslalom dann doch leider nur Silber geholt hast. Ich habe damals sehr mit Dir gelitten. Und mit mir selber habe ich später dann sehr gelitten, als Du diese Grinsrübe geheiratet hast, die nicht annähernd so gut Ski fahren konnte wie Du.

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Liebe Apotheker,

im vergangenen halben Jahr war ich einmal erkältet. Und dann brauchte ich noch eine Salbe. Das war es aber auch. Nun bin ich ja ein netter Mensch. Bilde ich mir jedenfalls ein. Also habe ich die Erkältungs-Grundausstattung in der einen Apotheke unseres Ortes gekauft. Die Salbe aber in der anderen. Soll mir keiner damit kommen, er hätte von meinen Erkrankungen nicht profitieren können. Außerdem ist es immer gut, zwei Apotheken im Ort zu haben, für den Fall, das eine mal pleite geht.

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Liebe Paradies-Bewohner,

manchmal wünscht man sich hier unten auf der Erde ja doch, dass man schon im Paradies wäre. Immer vorausgesetzt natürlich, unsereins hätte nach schätzungsweise 37 Jahren Vorhölle anschließend eine halbwegs realistische Chance ins Paradies zu kommen. Schließlich soll es bei Euch da oben ja etwas geben, woran es uns im Alltag häufig mangelt: Paradiesische Zustände.

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Liebe Bäcker,

ich hätte nicht gedacht, dass Leute wie Ihr mit Paparazzi zu tun habt. Aber jetzt lungern die inzwischen sogar schon in Euern Läden rum und warten nur darauf, dass da jemand auftaucht. Ich habe es neulich selber gesehen.

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Liebe Fern-Seher,

in meiner jetzt dann doch auch schon etwas länger zurück liegenden Jugend habe ich mal einige Zeit Fernseh-Zeitschriften ausgetragen. Das war zu der Zeit, als aus unseren Fernsehgeräten ARD und ZDF und noch das dritte Programm raus kamen. Entsprechend ausführlich wurde dieses Programm in der Fernseh-Zeitschrift gewürdigt.

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Liebe Genies,

ich hatte neulich eine geniale Idee. Die war völlig neu. Die war geradezu revolutionär. Die könnte die Welt verändern. Und obendrein würde sie mich steinreich machen. Das mit dem Konjunktiv hat seinen Grund: Ich hatte die geniale Idee nämlich im Schlaf.

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Liebe Urlauber,

in der vergangenen Woche habe ich ja schon von unserem Kurzurlaub auf Rügen berichtet. Wir sind übrigens mit dem Zug dorthin gereist. Und das war ein Problem. Eigentlich ist das immer ein Problem. Denn meine Frau und ich fahren unterschiedlich Zug. Und diesmal ging es immerhin um eine Zugfahrt von achteinhalb Stunden.

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Liebes Arbeitsamt,

ja, ich weiß, dass Du inzwischen anders heißt. Aber wahrscheinlich heißt Du nächstes Jahr schon wieder anders. Da muss ich ja nicht jede Mode mitmachen.

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Liebe Schauspieler,

ich weiß, Ihr macht nur das, was Euch die Regisseure sagen. Gut, und gelegentlich macht Ihr auch noch ein bisschen mehr. Robert de Niro zum Beispiel poliert ja angeblich erst einmal im richtigen Leben mindestens drei Leute die Fresse, bevor er das dann anschließend auch vor der Kamera tut. Damit das alles dann auch wirklich echt aussieht.

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Liebe Gastronomen,

es gibt ja immer wieder interessante gastronomische Trends, mit denen Ihr um die hungrige Kundschaft buhlt. Gut, in vielen Verpflegungsstationen wird ein Angebot aus Courdon Bleu, Camembert mit Preiselbeeren und Schnitzel in sechs Varianten immer noch als völlig ausreichend erachtet.

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Liebe Patienten,

ich bin ja skeptisch. Ich finde ja, dass man zum Beispiel Zahnärzten auf den Zahn fühlen sollte, bevor man die an die eigenen Zähne lässt. Wobei ich ganz froh bin, dass seit der erfolgreichen Überkronung von schätzungsweise 56 meiner Zähne anno 1991 in meinem Gebiss eine weitgehend wohlige Ruhe eingekehrt ist.

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Liebe Normale,

gibt es Euch eigentlich noch? Leute, die ein ganz normales Leben leben? Die ganz normale Dinge tun? Die ganz normale Sachen kaufen?

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Liebe Ladenhüter,

ich habe mich in der Vergangenheit an dieser Stelle immer mal wieder mit Uli’s Weinladen, Heike’s Häkelstübchen und Erwin’s Rostbratwurst-Braterei beschäftigt. Also mit der Frage, warum der Apostroph offenbar ansteckend ist, im Grunde eine Krankheit. Mein Allzeit-Lieblingsbeispiel ist immer noch ein Modeladen in unserer Nähe. Der heißt: Pari’s Moden.

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Liebe Mitmenschen,

mit uns ist es ja so: Die Menschheit unterteilt sich in zwei Gruppen. Nein, jetzt nicht in Männer und Frauen. Auch nicht in Große und Kleine. Dicke und Dünne. Nette und Doofe. Dicke und Doofe. Sicher, auch diese Unterschiede gibt es. Aber, wenn wir ehrlich sind, sind das doch im Grunde Nebensächlichkeiten.

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Liebe Ältern,

oder muss es Eltern heißen? Obwohl es doch Voraussetzung ist, älter zu sein, um Eltern werden zu können. Also jedenfalls älter als die, deren Eltern man wird.

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Liebe Senioren,

mit dem Alter ist das ja so eine Sache. Ich zum Beispiel nähere mich rasant dem 50. Geburtstag. Und das spüre ich. Im Kopf und in den Knochen. Wie soll das noch werden? Wo soll das alles enden?

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