Mein Notizbuch

Das richtige Rednerpult

Sicher, niemand wünscht sich zu Weihnachten oder zum Geburtstag ein Rednerpult. Und nein, in der Regel haben Sie bei einem Vortrag nicht mehrere Rednerpulte zur Auswahl. Und selbstverständlich gilt immer der Hinweis, dass Sie sich nicht am Red-nerpult festhalten sollten. Und trotzdem habe ich hier mal ein paar Tipps zum richtigen Rednerpult zusammengestellt.

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Glossen

Das Leben ist ernst, also es ist ernsthaft ohne ein Augenzwinkern häufig nicht wirklich zu ertragen.

Deswegen zwinkere ich gerne. Im richtigen Leben und auch auf Papier. Vorzugsweise auf Zeitungspapier. Viele, viele Jahre habe ich in der Wochenend-Beilage der Westfalenpost eine Reihe unter der Überschrift „Laute Post“ geschrieben. Also das Gegenteil von, na klar, von Stille Post.

Das hier sind ein paar Beispiele davon:


Liebe Staatsbürger,

wir, die Staatsbürger haben Rechte und wir haben Pflichten und das ist gut so. Deswegen will ich mit einem Geständnis beginnen. Über Monate hinweg habe ich leichtfertig gegen eine zentrale Pflicht eines Bürgers verstoßen. Ich habe nämlich nicht mehr existiert. Jedenfalls nicht offiziell.

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Liebe Modeschöpfer,

keine Frage, dass ist eine ganz, ganz harte Tätigkeit, der Ihr da nachgeht. Immer wieder etwas neu zu erfinden, was doch schon längst erfunden worden ist. Und dann aber so zu tun, als sei genau diese Bluse oder dieses Hemd der Durchbruch in die Modezukunft, weil die Knöpfe ja um zwei Millimeter versetzt sind, also eine gänzlich andere Wirkung haben als bei der Ersterfindung 1872.

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Liebe Musikfreunde,

keine Frage, Wolfgang Amadeus Mozart ist die Nummer Eins. Der größte Komponist, der jemals Noten zu Papier gebracht hat. Von der kleinen Nachtmusik bis zu Don Giovanni, von der Jupiter-Sinfonie bis zur Zauberflöte, von den Klavier-Konzerten bis zum Figaro.

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Liebe Einkäufer,

nicht alles, was wir kaufen, macht uns glücklich. Nicht alles, was wir bezahlen, ist seinen Preis wert. Und nicht jeder will den Ärger darüber verschweigen. Deswegen ist ja das Internet erfunden worden. Oder hat es dafür noch andere Gründe gegeben? Ich glaube nicht.

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Liebe VDDler,

meine Frau hat Euch kürzlich aus beruflichen Gründen im Internet gesucht. Sie brauchte nur ein paar Informationen. Über den katho-lischen Verband der Diözesen Deutschlands. Also hat sie bei Google die schöne Abkürzung „VDD“ eingegeben. Und dann ist sie aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen.

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Liebe Handynetz-Betreiber,

ich hab meinen Handy-Tarif gewechselt. Ich hatte noch so einen uralten, bei dem ich zwar unendlich viel telefonieren durfte, aber bei dem jede Minute im Internet extra gekostet hat. Und da man ja heutzutage gesetzlich verpflichtet ist, ein Handy zu haben, das auch Internet kann, brauchte ich einen neuen Tarif.

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Liebe Bayern,

wenn ich Euch in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten auch nur halbwegs richtig verstanden habe, dann seid Ihr neben vielen anderen Dingen ja vor allem darauf stolz, Bayern zu sein. Also anders als wir restlichen Menschen.

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Liebe Sprachforscher,

Sie geben sich ja große Mühe, unsere Sprache zu erforschen und auch, wie die sich so entwickelt. Das ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit. Und Jahr für Jahr küren Sie ja obendrein ein „Wort des Jahres“ und ein „Unwort des Jahres“. Mein Wort oder Unwort des Jahres ist schon seit vielen Jahren das hier: „Sale“.

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Liebe Arbeitsvermittler,

nicht jeder ist für jeden Beruf geeignet. Und mancher von uns hat dann leider doch genau den Beruf erwischt, für den er eigentlich so gar nicht geeignet ist. Und selbst die, die den richtigen Beruf erwischt haben, überlegen sich im Laufe der Jahre dann doch gelegentlich, ob nicht irgendein anderer Beruf noch viel besser für sie gewesen wäre.

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Liebe Aktivisten,

ich bin ja eher Pazifist. Ich meine – Passivist. Also jedenfalls kein Aktivist. Mein liebstes Hobby ist Lesen. Da traut sich unsereins ja kaum, es als Hobby zu bezeichnen. Lesen tut schließlich jeder. Mehr oder weniger. Bloß weil man es mehr tut, soll das schon ein Hobby sein?

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Liebe Wähler,

das kennen wir alle: Wer die Wahl hat, der hat die Qual. Das ging mir neulich durch den Kopf, als ich ein simples Brot kaufen wollte. Früher gab es ein Graubrot und gelegentlich auch noch ein Paderborner und ab und an sogar ein Weiß- und ein Schwarzbrot. Damit hatte es sich dann aber.

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Liebe Mathe-Lehrer,

neulich habe ich in einem Kiosk eingekauft. Eine Zeitschrift und ein paar Schokoriegel. Die Zeitschrift kostete 3,80 Euro. Inklusive Schokoriegel, das sagte die Kasse, sollte ich 7,20 Euro bezahlen. Ja, gut, ich gebe es zu, es waren etliche Schokoriegel. Und genau in dem Moment, in dem die Kasse schon aufstand, habe ich auch noch Kaugummis für 1,15 Euro dazu gepackt.

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Liebe Service-Fachkräfte,

heutzutage sitzt Ihr ja vorzugsweise am Telefon. Und zwar an der Hotline in einem Call-Center. Das ist schon deswegen sehr passend, weil ich meistens dann zum Hotline-Telefon greifen muss, wenn mit meinem Telefon etwas nicht klappt. Oder mit meinem Internet.

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Liebe Millionäre,

das hört man ja immer wieder, dass Geld nicht glücklich macht. Deswegen bedauere ich Euch auch wirklich. Die ganze Asche und dann womöglich am Ende trotzdem noch unglücklich, weil der neue Ferrari einen Kratzer auf der Innenseite der Motorhaube hat. Ohne Frage ein ganz, ganz hartes Schicksal.

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Liebe Apotheker,

den Satz kennen wir ja alle aus der Werbung: „Zurisunibfragsieihnaztapteker.“ Der wird immer so schnell ausgesprochen, dass ihn kein Mensch verstehen kann. Deswegen ist bestimmt irgendwann die Regelung eingeführt worden, dass er obendrein auch als Schriftzug eingeblendet werden muss: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“

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